Die Wehrbereitschaft wecken und fördern
Nachdem die Verlängerung des Wehrdienstes bevorsteht, explodiert die Zahl der Zivildiener, weil die Dauer des Zivildienstes nicht gleichzeitig verlängert werden soll. Diese „Flucht“ in den Zivildienst war für alle nüchtern denkenden Menschen vorhersehbar, nur für die Neos nicht. Welchen Schaden sie damit der Landesverteidigung, wissentlich oder aus Weltfremdheit, zugefügt haben, ist noch gar nicht absehbar. Aber so kommt es eben, wenn drei sehr verschiedene Parteien sich zu einer Koalition zusammentun, deren Hauptzweck es ist, den Wahlsieger vom Regieren fernzuhalten. Unabhängig vom schädlichen Verhalten der Neos zeigt der Zustrom zum Zivildienst aber einen eklatanten Mangel auf: Es fehlt der Jugend der Wehrwille, was aus Umfragen schon lange bekannt war. Es nützen die beste Bewaffnung, die modernste Ausrüstung und die fundierteste Ausbildung nichts, wenn es zu wenige Soldaten gibt. Die fordernde Ausbildung, die straffe Disziplin und die militärimmanente Unterordnung sind für viele Jugendliche, ohne verallgemeinern zu wollen, heutzutage wesensfremd. Nach vielen Jahren des Dahinvegetierens ist es zwar gut und richtig, das Bundesheer wieder auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Aber es muss auch davor angesetzt werden, nämlich in den Schulen. Es muss den Schülern vor Augen geführt werden, was der Staat leistet, um sie zu selbstständigen, lebensfähigen Menschen auszubilden. Die Schüler müssen erkennen, dass wir, bei allen Fehlern und Mängeln, in einem vergleichsweise guten Rechts- und Sozialsystem leben, noch dazu in einem überaus schönen Land. Früher hieß das vermutlich „Staatsbürgerkunde“. Das alles ist nicht selbstverständlich und muss daher aktiv erhalten und gegen Angriffe notfalls verteidigt werden. Auch, oder obwohl, die Neos derzeit das Schulwesen politisch in der Hand haben, sollten die Lehrpläne um dieses Wissensgebiet erweitert werden, wobei die Mitwirkung des Bundesheeres zweckmäßig wäre. Die Einrichtung der seinerzeitigen „Informationsoffiziere“ bedarf anscheinend einer Wiederbelebung, was für Schüler, das Bundesheer und die Hebung des Wehrwillens zweifellos von Vorteil wäre. So wie das beste Auto dem Eigentümer nichts nützt, wenn er keinen Führerschein hat, so nützt auch die beste Waffe nichts, wenn der, der sie benützen soll, das nicht kann oder nicht will.
account_circle Dr. Helmuth Weiss, Bgdr. a. D.
Kickl stärker als Dreier-Koalition
Wie lange will die SPÖ Babler noch behüten? Ihr hättet noch Zeit, um prozentual zuzulegen, wenn ihr nicht so herumeiern und einem Versager die Stange halten würdet. Er muss aus seinem Amt weg. Und dann muss es Tabula rasa in der Partei geben. Dann könnte es vielleicht noch etwas werden mit euch. Nicht, weil ich ein Roter bin, im Gegenteil. Aber Kickl darf nicht Kanzler werden, er kann nichts besser außer Schwurbeln und Hetzen. Also, ihr Drei-Regiererparteien, raus aus der Lethargie, macht gute Volksentscheidungen und nicht nur Erhöhungen und Kürzungen, ohne bei euch selber anzufangen und was zu ändern.
account_circle Georg Culetto
Überflüssig
Ich bin kein Sozialist, aber dieses ständige Hinhacken bei internen demokratischen Entscheidungen, wie sie derzeit in dieser SPÖ gefällt werden, finde ich überflüssig. Auch innerhalb einer Partei darf es gröbere Umstrukturierungen geben, zumal man mit den momentanen Wahl- und Umfrageergebnissen nicht glücklich sein kann. Mir ist aber eine solche Partei lieber als eine Partei, die nur so vor „Geschlossenheit“ strotzt und in welcher die demokratischen Spielregeln kaum Anwendung finden. Wir brauchen auch keine Galionsfiguren, geschweige denn „Führernaturen“, die nur hochgejubelt werden. Selbst dem „Sonnenkönig“ Bruno Kreisky braucht die SPÖ nicht ständig nachzuweinen. Die Zeiten ändern sich halt, der Rechtsruck ist leider auch in vielen anderen Ländern wie Deutschland, Italien oder Frankreich nicht aufzuhalten. Was einzig zählt, ist gute Politik für unser Land zu machen, Kompromissbereitschaft zu zeigen und bei allen gegenteiligen Meinungen einen wertschätzenden Umgang untereinander zu pflegen.
account_circle Karl Aichhorn
Einfache Lösungen
Die SPÖ wirft der FPÖ stets vor, die politisch einfachen Lösungen zu propagieren, bzw. deren Wählern (ich gehöre nicht dazu), nicht genug Hirn zu haben und diese einfachen Lösungen zu glauben. Liebe SPÖ-Funktionäre, die Wähler laufen euch in Scharen davon, weil ihr nur die einfachste aller politischen Lösungen lebt: für jedes Problem reflexartig eine neue Steuer zu erfinden, die alten zu erhöhen und ein paar Leistungen zu streichen oder zu kürzen. Und sich dafür dann noch selbst über den Klee zu loben. Konzentriert euch wieder auf zukunftsweisende Politik mit Herz und Hirn für Land und (alle) Leute (nicht nur euere Klientel). Ohne Klassenkampf, ohne Neiddebatte, ohne Ideologieverblendung, dann werdet ihr wieder gewählt, und dann soll es auch der SPÖ gerne wieder „gut gehen“.
account_circle Ing. Pablo Spitzer
Bevor es zu spät ist
Christian Hauenstein hat es „Im Blickpunkt“ auf den Punkt gebracht. Seit bekannt wurde, dass SPD-Alt-Kanzler Schröder bei Kreml-Chef Putin war, um dessen 74. Geburtstag zu feiern, ist „Feuer am Dach“ in Deutschland. Beide Männer sind Jahrzehnte befreundet. „Eine Schande für Deutschland!“, heißt es dazu von den Grünen. Bei der FDP meint Marie-Agnes Strack-Zimmermann, dass Gerhard Schröder Deutschlands frechster Rentner ist. Doch es gibt auch Politiker, die nicht so kurzfristig denken. Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner meint: „Wenn Schröders Besuch dem Frieden auch nur einen Millimeter näher gebracht hat, war es ein Erfolg.“ Schröder sei gegen den Krieg und habe Putin bestimmt nicht ermuntert, weiterzumachen. Trump redet mit Putin. Es ging um Hunderttausende Tonnen Diesel, die Russland liefern werde. Reden ist IMMER besser als Krieg. Man sollte mit Putin sprechen, bevor es zu spät ist.
account_circle Gerhard Forgatsch
Zum Leserbrief „Schröder traf Putin“
Herr Kummer, Sie schreiben, es sei eine Frechheit, die nicht nachvollziehbar sei. Ich bin nicht ganz Ihrer Meinung. Es sollte sehr wohl mit Putin gesprochen werden, wer es auch immer tut. Und Herr Schröder hat zu ihm einen guten Draht. Nur davon zu reden, dass man mit Herrn Putin sprechen müsste, ist zu wenig. Versucht jemand, seinen guten Draht auszunutzen, wird es als Frechheit bezeichnet. Man sollte über manche Situationen vorher nachdenken.
account_circle Johann Grünbauer
Paketsteuer
ÖVP und Neos wollen die Paketabgabe wieder weghaben. Die SPÖ möchte das verhindern, weil dann angeblich 280 Millionen im Budget fehlen. Soweit ich gelesen habe, kostet die jetzige Veränderung beim Bundesheer und Zivildienst gegenüber dem Vorschlag der Expertenkommission auch 280 Millionen. Die Änderung wurde ja vermutlich von der SPÖ gewünscht. Also einfach das beschließen, was die Experten sagen. Dann stimmt auch die FPÖ, welche sich jetzt noch ziert, zu. Schon ist Geld vorhanden und die Paketsteuer kann abgeschafft werden.
account_circle Rudolf Pürbauer
Kopftuchverbot
Ich bin für ein generelles Kopftuchverbot in Österreich. Die Muslime, die unser Vaterland überschwemmen, zeigen deutlich, dass sie sich nicht integrieren wollen. Es sollte ihnen jegliche finanzielle Unterstützung gestrichen werden. Und wenn ihnen das nicht passt, können sie gerne in ihr Land zurückkehren.
account_circle Brigitte Maria Wagner
Verantwortung
Unsere Politiker sagen immer salbungsvoll, wir wollen die Verantwortung übernehmen. In Wirklichkeit wollen sie die Pfründe, bezahlt von den Steuerzahlern. Verantwortung übernehmen Autobusfahrer, Ärzte und viele andere, welche die Konsequenzen ihrer Arbeit und eventueller Fehler tragen müssen. Wurde bei uns jemals ein Politiker für seine Fehler zur Verantwortung gezogen? Beste Beispiele: Nehammer und Brunner.
account_circle Hans Reichert
Frankreich verliert die Kontrolle
Was sich in Frankreich abspielt, ist ein Armutszeugnis für einen Rechtsstaat. Unter dem Deckmantel von Protesten mischen sich Gewalttäter und Linksextreme, die randalieren, Geschäfte plündern und Autos anzünden. Wer glaubt, dass es dabei allen um die Sorgen der Schüler geht, verschließt die Augen vor der Realität. Auch die gescheiterte Einwanderungs- und Integrationspolitik muss endlich offen angesprochen werden. Wenn Menschen, die in Frankreich leben, die Regeln dieses Landes mit Füßen treten, darf es keine Ausreden geben. Unfassbar ist auch, dass sich Polizisten immer wieder verprügeln lassen müssen. Präsident Macron wirkt angesichts dieser Zustände erschreckend machtlos. Friedlicher Protest ist ein Grundrecht, Gewalt und Plünderungen sind es nicht.
account_circle Ernst Pitlik
Hundewelpen
Der österreichische Tierschutz müsste sich mehr dafür einsetzen, dass die Tiere nicht noch immer eine Sache sind vor dem Gesetz. Der Händler, der erwischt wurde, bekommt vermutlich eine Verwaltungsstrafe. Die hat er sicher schon durch den Verkauf von Welpen dreimal verdient. Natürlich ist es verlockend, einen günstigen Welpen zu bekommen. Da die Züchter pro Hund mehrere tausend Euro verlangen, was sich nicht jeder leisten kann. Aber wenn diese Verkäufe aus dem Auto heraus strenger bestraft würden, würde sich das so mancher überlegen, ob er das weiterhin so macht.
account_circle Annemarie Senz