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Leserbriefe vom
20.7.2026Datum auswählen
Mindestsicherung: Milliarden für nichts
Die Mindestsicherung ist inzwischen ein Fass ohne Boden geworden. Da wird trotz Rekordsteuereinnahmen das Staatsdefizit vergrößert, dafür beim arbeitenden Volk, den Pensionisten, Behinderten, Kranken und Teilzeitkräften voll abkassiert. Gleichzeitig werden jedoch jährlich rund 1,3 Milliarden Euro an Mindestsicherung an über 200.000 Personen für’s „Nichtstun“ verschenkt. Geld, das nichts bewirkt, da die meisten Bezieher gar nicht arbeiten wollen. Deshalb wird immer mehr Geld benötigt. Wer bezahlt mal deren Pensionen? Dass 62% davon keine Österreicher sind, zeigt, wie großzügig unser Steuergeld an Ausländer verteilt wird. Sprachlos macht die Tatsache, dass knapp 75% (983 Millionen Euro) der Mindestsicherung allein in Wien ausbezahlt werden. So bezieht in Wien inzwischen jeder 14. Einwohner Mindestsicherung. Dass es auch anders geht, zeigt Oberösterreich, wo nur jeder 268. Einwohner Mindestsicherung bezieht. Ja, Wien ist halt großzügiger. Wie bekannt, kassiert etwa eine syrische Großfamilie noch immer monatlich 8200 Euro. Solche Gastgeschenke ohne Gegenleistung (müssen sich nicht mal integrieren) ziehen weltweit Menschen an. Nicht umsonst sind unglaubliche 47% (in Wien sogar 75%) der seit 2015 gekommenen illegalen Asylanten in unserer Mindestsicherung, obwohl händeringend Personal im Pflegebereich, in der Gastronomie und auch Fachkräfte gesucht werden. Für mich sieht dies nach Stimmenkauf für zukünftige Wähler aus. Für unsere Hauptstadt scheint Steuergeld sowieso in Hülle und Fülle da zu sein. Werden doch einfach auch 800.000 Euro für den Bau eines Krötenwandertunnels in Wien lockergemacht. Statt die Mindestsicherung einzugrenzen, werden für die Steuerzahler bestimmt bald wieder neue Belastungen kommen, damit unsere Regierenden weiter den reichen Onkel/die spendable Tante spielen können.
Ing. Anton Kern
Der nackte Jedermann
Ich erinnere mich an das Jahr 1987, als bei den Salzburger Festspielen das Oratorium von Franz Schmidt „Das Buch mit sieben Siegeln“ in der Kollegienkirche aufgeführt wurde. Kein Geringerer als George Tabori hatte inszeniert. Es kam aber nur bis zur Premiere, denn diese hatte mit einem handfesten Theaterskandal geendet, weil die „drastische“ Bildsprache dem Klerus missfiel und weitere Aufführungen mit einem Verbot belegt wurden. Was war passiert? Ich habe es selbst miterlebt, daher kann ich auch davon berichten. Einfach erklärt, geht es in diesem Stück um die Apokalypse und den Phönix aus der Asche – und dieser war nackt! Tabori wollte sich nach der Premiere noch verbeugen, aber dazu kam es nicht mehr, denn er wurde vom Großteil des Publikums aufs Unflätigste beschimpft, bevor es erbost aus der Kirche stürmte! Das Stück wurde dann nicht mehr szenisch, sondern nur mehr vokal aufgeführt. Wir schreiben das Jahr 2026 und der Jedermann ist nackt auf der Bühne vor dem Dom, nach der schlüssigen Metapher: „Du bist nackt geboren und gehst nackt in die Grube“! Keine Aufregung! So ändern sich die Zeiten! Übrigens, Tabori wurde gefragt, ob er in Salzburg noch einmal inszenieren würde? Er: „Ja, aber nur das ,Weiße Rössl am Wolfgangsee‘!“
Josef Blank
Unser Klima!
Herr Hafellner beschreibt in der „Sonntagskrone“, als einer der wenigen, wie es um unsere Natur und unser aller Zukunft bestellt ist. Unsere Regierungsmitglieder sollten endlich ihre Arbeit machen und für uns und unsere Zukunft punkto Umwelt Richtlinien beschließen! Denn eine CO₂-Steuer, Pfandgebühren oder die Radfahrer retten unser Land nicht! Ein Beispiel gegen die sinnlose Trinkwasserverschwendung wäre ein Gesetz, das für jeden Neubau eine Brauchwasseranlage gesetzlich vorschreibt! Aber mit wirklich wirksamen Ideen, punkto Umwelt, verdient man zu wenig Geld, also denkt man darüber erst gar nicht nach!
Bernhard Zoubek
Wohin führt diese Dürre, Herr Hafellner?
Danke für dieses wichtige Interview, liebe Frau Bischofberger. Tragisch, was sich derzeit klimamäßig abspielt, nicht nur bei uns, in der ganzen Welt! Vororte von Paris brennen, Kanadas Wälder stehen in Brand, der Smog reicht bis New York und unsere Kühe verdursten auf den Almen. Ihr Interviewpartner, Herr Hafellner, schildert das in eindrucksvoller Weise. Aber was ist zu tun? Die einen leugnen noch immer den Klimawandel, obwohl die Welt von furchtbaren Katastrophen heimgesucht wird. Und die anderen glauben, mit den leicht brennbaren E-Autos (Stichwort kaum löschbare Lithiumbatterien) das Gelbe vom Ei gefunden zu haben, und fordern noch mehr Windräder. Die Antwort ist aber eher einfach zu suchen, nämlich dass der Mensch schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, über seine Verhältnisse lebt, zumindest ein Teil davon – der andere lebt nämlich immer noch in Armut und Not. Sieht man den Zustand der Welt pessimistisch, wird alles noch ärger. Sieht man eher zuversichtlich in die Zukunft, wird der Mensch mit seinem Erfindergeist auch mit diesen Problemen fertigwerden. Die Zukunft wird es weisen!
Heinz Vielgrader
Es ist etwas faul im Sozialstaat
Seit die Massenzuwanderung boomt, steigen die Kosten bei den Sozialleistungen, ohne dass die Einnahmen damit Schritt halten können, weil die Beitragszahler weniger werden, aber die Anspruchsteller mehr werden. Statt für Gerechtigkeit zu sorgen, erhöhte der Staat immer wieder die Selbstbehalte. Dadurch werden die Beitragszahler bestraft und es kommt immer mehr zu Ungerechtigkeiten. Wer keine Beiträge bezahlt, der muss keine Selbstbehalte bezahlen. Die Fleißigen werden bestraft, die Arbeitsfernen belohnt.
Stephan Pestitschek
Schande
Es ist eine Schande, wie mit den österreichischen Pensionisten umgegangen wird. Es wird geknausert, wo es nur geht. Und so was nennt sich Sozialministerium. Jedem, der seine Nase über unsere Grenze reinsteckt, egal ob legal oder illegal, wird alles zugesteckt, und denjenigen, die ihr langes Arbeitsleben Steuern bezahlt haben, werden nötige Hilfen verwehrt. Die nächsten Wahlen warten.
Dagmar Junker
Schock-Umfragewerte für die SPÖ
Wenn man nicht bereit ist, jene Asylpolitik, welche die große Mehrheit der Österreicher und Österreicherinnen strikt ablehnt, der Meinung der Wähler anzupassen und mit Andreas Babler an einem links-linken Vorsitzenden festhält, welcher bei der Bevölkerung überhaupt nicht ankommt, dürfen sich die Sozialdemokraten nicht wundern, dass ihre kürzlich erhobenen Umfragewerte inzwischen im „Keller“ angekommen sind. Wundern darf man sich als Beobachter, was unfähige Spitzenfunktionäre, die noch immer einer längst überholten Ideologie nachhängen, aus der einst staatstragenden SPÖ gemacht haben, die sich nun stetig auf dem Weg zu einer Kleinpartei (Zwergpartei) befindet.
Franz Köfel
So viele Flüchtlinge leben von Sozialhilfe
Die verheißenen Fachkräfte sind äußerst spärlich bei uns erschienen. Wenn die Leute in großem Ausmaß von Sozialhilfe leben, könnte man wenigstens erwarten, dass sie ihre Kinder erziehen. Zeit genug hätten sie ja dazu. Wer Sozialhilfeempfänger ist und Kinder hat, die schwere Straftaten begehen, sollte samt Familie abgeschoben werden. Zum Dank für alle Wohltaten trauen wir uns abends nicht mehr aus dem Haus. Wie kommen österreichische Kinder und Lehrer dazu, sich von den Kindern der Sozialhilfeempfänger schikanieren zu lassen?
Dr. Christine Sperl
Wir kaufen uns ein Baby!
Der frühere deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (derzeit Vorsitzender der Unionsfraktion CDU/CSU) und sein Ehemann Daniel Funke wurden mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern. Damit steht Jens Spahn zu Recht wegen einer in Deutschland verbotenen Leihmutterschaft in der Kritik. Seine Aussage „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm“ ist an Arroganz, Egoismus und Doppelmoral nicht zu überbieten. Es zeigt sich, dass Gesetze nur für jene gelten, die es sich nicht leisten können, ins Ausland zu gehen. Was soll man davon halten, wenn sich Politiker über ihre eigenen Gesetze hinwegsetzen? Denken die beiden eigentlich daran, wie sich die Kinder später fühlen müssen, die auf diese Art gezeugt wurden? Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem sich ein Kind fragt, wer „seine“ Leihmutter war, welche einst die Eizelle gespendet hat, und wer der Samenspender war. Möchte jemand in dem Bewusstsein leben, auf diese Art gezeugt worden zu sein? Es ist höchstwahrscheinlich, dass diese Kinder im späteren Leben vor einer Identitätskrise stehen und mit psychischen Problemen kämpfen werden. Seit Jahren bringt Jens Spahn gute Argumente, warum Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Im Jahr 2020 hatte Spahn als Gesundheitsminister eine Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland mit Hinweis auf das Kindeswohl abgelehnt. Einer seiner Slogans war „Geld gegen Kind“ – das ist untragbar. Ein Spitzenpolitiker, der seine eigenen Aussagen und die Gesetze umgeht, ist nun zurückgetreten!
Mag. Hans Rankl
Spahns Rücktritt
Wann endlich kommt es bei allen Menschen an, dass auch homosexuelle Paare Eltern sein können und wollen! Dass der deutsche Politiker Spahn diesen Wunsch hat und ihn auch verwirklicht hat, ist legitim! Doch dass er als CDU-Politiker in seinem Land die Leihmutterschaft verbietet und das Gesetz umgeht, indem er in die USA ausweicht, das ist verwerflich! Nur um der konservativen, kirchlichen, katholischen Klientel zu gefallen, wird er inkonsequent!
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Die Regierung hat Schuld!
Laut vielen Lesermeinungen hat die Regierung alles falsch gemacht und ist auch sonst an allem Unheil schuld; da wäre es nur logisch, sie auch für das Wetter verantwortlich zu machen, denn auch den Klimawandel hat die Regierung nicht verhindert. An allem, was im Land nicht klappt, hat die Regierung hier versagt.
Franz Weinpolter
Donald Trump
Google weiß alles – Donald weiß es besser?
Herbert Illmeier
Wenn die Worte versagen!
Im Konflikt zwischen Amerika und dem Iran sprechen jetzt wieder eindeutig die Waffen. Weil die Verhandlungen zu keiner Einigung geführt haben und anscheinend nicht die richtigen Worte gefunden wurden, hat man wieder zu den Waffen gegriffen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass durch die Waffen dieser Konflikt nicht zu einem guten Ende führen wird. Vielleicht könnte Amerika etwas mehr Engagement bei den Verhandlungen zeigen und nicht andere Länder für die fehlende Beteiligung am Krieg verantwortlich machen. Amerika hat den Krieg begonnen und sollte ihn deshalb auch selbstständig beenden.
Wolfgang Ertl Wolfgang
Tour of Austria
Die Radrundfahrt in Frankreich heißt „Tour de France“, in Spanien „Vuelta de España“, in Italien „Giro d’Italia“ und in Österreich? Nein, nicht mehr „Österreichradrundfahrt“, sondern „Tour of Austria“. Man will wohl besonders g’scheit wirken. Eigentlich ist das Negieren der eigenen Sprache ein Armutszeugnis, weil es von mangelndem Stolz auf unseren Staat zeugt, ein seit Jahrzehnten bestehender Minderwertigkeitskomplex, der vielen Österreichern eigen ist. Nur zum Mitschreiben: Das Verwenden von Anglizismen zeigt nicht, dass man besonders intelligent ist, sondern das Gegenteil ist der Fall. Es ist primitiv und anbiedernd, während uns viele andere Staaten stolz ihr Nationalbewusstsein demonstrieren.
Herbert Schlemmer
Privattermine
Die jüngere Generation lässt oft Privattermine kurzfristig platzen: Ein Trend, der mir leider auch schon aufgefallen ist. Wo bleiben nur Respekt und Empathie? Es kann schon mal was dazwischenkommen, aber sicher nicht dreimal hintereinander. Ist das eine Folge der Erziehung in den letzten drei bis vier Jahrzehnten? In meiner Jugend hieß es immer: Es gibt nur zwei Gründe, warum ein Termin nicht wahrgenommen werden kann: Krankenhaus oder Tod. Ist auch hart, aber.
Leopoldine Gram

Tierecke
Gesund & Fit
Stella als Kind und heute als erwachsene, selbstbewusste junge Frau.
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Gefahr Unterzuckerung
Seltene Krankheit: Stellas Kampf ums Überleben
André Krieger hat auch viele österreichische Fans – Menschen, die seine direkte Art, seinen ...
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Commander Krieger: Leben nach dem Schlaganfall
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