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Leserbriefe vom
25.9.2026Datum auswählen
Spritpreisbremse: Erst kassieren, dann feiern
Wir haben einen Herbst der Ergebnisse versprochen“, verkündet Kanzler Stocker stolz. Und siehe da: Die Spritpreisbremse kommt! Über 12 Cent pro Liter sollen wir künftig weniger bezahlen. Was für eine Großzügigkeit! Fast könnte man meinen, die Regierung hätte gerade aus eigener Tasche eine Spende an die Autofahrer überwiesen. Dabei funktioniert das politische Wunder viel einfacher: Steigt der Spritpreis, steigt auch die Mehrwertsteuer in absoluten Zahlen. Der Finanzminister verdient also bei jeder Preissteigerung automatisch mit. Und wenn anschließend ein Teil der Belastung wieder zurückgegeben wird, darf sich die Politik dafür auch noch selbst auf die Schulter klopfen. Das erinnert ein wenig an jemanden, der einem zuerst 20 Euro aus der Geldbörse nimmt, davon 10 Euro zurückgibt und anschließend erwartet, dass man ihm dafür dankbar ist. Bei 50 Litern sind die groß gefeierten 12 Cent gerade einmal sechs Euro. Natürlich nimmt man die gerne mit. Aber als „Ergebnis“ eines ganzen Herbstes? Das ist schon eine ziemlich kreative Definition von Erfolg. Warum nicht dort ansetzen, wo die Belastung tatsächlich entsteht? Mineralölsteuer runter, CO₂-Bepreisung hinterfragen und Schluss mit dem staatlichen Körberlgeld bei jeder Preiserhöhung. Denn eines muss man der Bundesregierung lassen: Sie hat das Prinzip der Spritpreisbremse perfekt verstanden – zuerst kräftig aufs Gaspedal bei den Steuern, dann ein bisschen bremsen und anschließend behaupten, man habe den Autofahrern das Autofahren billiger gemacht. Vielleicht sollte die nächste Pressekonferenz gleich an der Tankstelle stattfinden: Zapfsäule links, Finanzminister rechts, und dazwischen die große Kassa. Schließlich muss ja jemand vom hohen Spritpreis profitieren.
Mike Payer
Maßnahmen im Kleinformat
Dass unseren Regierungsparteien noch immer nicht klar geworden ist, dass Entlastungen à la Mehrwertsteuersenkung sowie Benzinpreissenkung bei der Bevölkerung nur ein mühsames „Ja eh gut, aber.“ auslösen, ist unglaublich. Die ab 2027 beschlossene Aktivpension kommt dem, was wirklich gemacht gehört, abgesehen von den notwendigen ausstehenden großen Reformen, zumindest schon deutlich näher. Eine große Maßnahme für jene, die sie wirklich brauchen und die auch bis weit in den Mittelstand hinein spürbar ist. Alles andere wird lediglich als nette Geste betrachtet.
Dipl.-Päd. Günther Kraftschik
Tempolimit als Sofortmaßnahme
Angesichts des durch den krankhaften Egomanen Trump verursachten Preisanstiegs beim Sprit hätte ich eine Umsetzungsidee für die österreichische Regierung: Zwecks generell wirksamen Spritsparens Tempo 100 auf Autobahnen und 80 auf Freilandstraßen ab dem nächsten Monatsersten. Das Geld, das derzeit vollkommen wirkungslos in die Spritpreissenkung investiert wird, wird zur Gänze als Förderung für den Kauf von E-Autos verwendet. Diese Maßnahme berührt keine „innerparteilichen Dogmengrenzen“ und könnte daher problemlos als Koalitionsentscheidung umgesetzt werden.
Günter Braun
Bravo, Herr Bundespräsident
Bis jetzt habe ich vom Bundespräsidenten nicht viel gehalten, aber jetzt hat er den Mut gehabt, die Wahrheit auszusprechen. Die Kritik an der Regierung Israels ist richtig, aber ohne Israel als Gesamtes zu verurteilen. Immerhin bezeichnet sich einer aus der Regierung selbst als Faschist oder spricht den Palästinensern überhaupt das Recht zu leben ab. Es liegt klar auf der Hand, wenn man das Völkerrecht ernst nimmt, dass es einen eigenen Staat Palästina geben muss.
Erwin Nebenführ
Absurde Vorwürfe
Die scharfen Angriffe auf Bundespräsident Van der Bellen nach seiner Rede in New York sind völlig überzogen. Wenn man das Vorgehen der israelischen Regierung im Westjordanland oder in Gaza kritisiert, bedeutet das doch nicht, dass man das Existenzrecht Israels leugnet. Es ist ein billiges absurdes Ablenkungsmanöver, das Staatsoberhaupt gleich als „Hamas-Versteher“ oder Feind Israels hinzustellen, nur weil er unangenehme Wahrheiten beim Namen nennt. Eine ehrliche Freundschaft und eine lebendige Demokratie müssen es aushalten, dass auch rote Linien und Völkerrechtsverletzungen offen kritisiert werden dürfen. Wahrheit muss Wahrheit bleiben, egal, um welches Land es geht.
Ernst Pitlik
Erinnerungslücken?
Unter gebildeten, informierten und kultivierten Menschen ist es Common Sense (gesunder Menschenverstand, Anm.), im Zusammenhang mit der Kritik an Israel den mörderischen Überfall der Hamas mit einer vierstelligen Zahl von Todesopfern als unmittelbare Ursache für das todtraurige Geschehen im Gazastreifen zu erwähnen. Ausschließlich Letzteres zu thematisieren, ist Stammtisch der allerprimitivsten Form. Wenn der Herr Bundespräsident den Überfall der Hamas vergessen haben sollte, sollte er sich altersbedingt aus dem Amt zurückziehen. Wenn er den Überfall der Hamas mit Absicht verschwiegen hat, ist sein Rücktritt alternativlos. Sollte ihm nicht bewusst sein, dass er mit dieser einseitigen Stellungnahme den Antisemitismus befeuert, wäre dies zudem ein Hinweis auf suboptimale Erkenntnisfähigkeit.
Prof. Ernst Smole
Herr Van der Bellen
Für diese Aussage von unserem Präsidenten verzeihe ich ihm sogar die Aussage, wir Frauen sollen alle Kopftuch tragen, um uns solidarisch zu erklären. Jedes Wort, das er gesagt hat, ist richtig. Nur niemand traut sich das öffentlich zu sagen. Warum eigentlich nicht? Israels Siedlungspolitik ist brutal und kriminell. Der Holocaust ist 80 Jahre her, war schrecklich und darf sich nicht wiederholen, wird aber von Israel wie ein Schutzschild vor sich hergetragen. Das rechtfertigt aber auch nicht völkerrechtswidrige Handlungen seit Jahrzehnten. Warum darf man nicht die Wahrheit aussprechen, ohne gleich als antisemitisch zu gelten? Alle Parteien dieser Konflikte kämpfen mit allen Mitteln, wobei Israel immer Amerika als Partner hatte. Außerdem sollte man nicht Juden mit der israelischen Regierung gleichsetzen, weil viele gegen diese demonstrieren und nicht mit den Aktionen einverstanden sind. Die israelische Regierung verlangt immer von der Weltengemeinschaft für alle Aktionen eine Absolution, und das ist absolut nicht in Ordnung.
Gabriele Althen
Rede in New York
Unser Bundespräsident, der den Eindruck vermittelt, dass er ein Schweigegelübde abgegeben hat, wenn es um die politische Situation in Österreich geht, redete in New York. Ich weiß nicht, wer seine Berater sind und wer seine Reden schreibt. Der Eindruck, den diese Rede hinterlässt, ist einfach katastrophal. Und unser Bundeskanzler und unsere so umtriebige Außenministerin stehen dabei und schweigen. Wenn ein Staatsoberhaupt vor der politischen Welt eine Rede hält, muss man doch bitte wissen, was man sagt und wie man es sagt. Man kann sich als Staatsbürger nur noch schämen für so viel Dilettantismus, der aber diplomatische Auswirkungen für Österreich durchaus haben kann.
Doris Winkler
Schämt euch!
Wegen der ständigen, geradezu unmoralischen Fehlleistungen der Regierenden empfehlen ihnen Leserbriefverfasser immer wieder: „Schämt euch!“ Nicht einmal dazu ist unsere Obrigkeit fähig. Um sich schämen zu können, bräuchte sie die Fähigkeit zur Selbstkritik. Und die fehlt ihr wegen ihres maßlos übersteigerten Selbstwertgefühls.
August Riegler
„Dancing Stars“
Die nächste Staffel „Dancing Stars“ dauert ca. 10 Wochen. Ist es daher notwendig, die Moderatorin Mirjam Weichselbraun 10-mal aus London einfliegen und wieder nach Hause fliegen zu lassen? Oder gibt es in Österreich keine qualifizierte Moderatorin, bei der die Reisekosten vielleicht geringer wären? Einfach traurig, dieser ORF.
Wolfgang Neuhold
Schluss mit lustig
25%-Pickerln herunterkletzeln und wiederverwenden ist Geschichte. Billa hat den Trick durchschaut und stellt ab sofort nur mehr Abreiß-Markerln zur Verfügung. Ein deutliches Umsatzplus für die Konkurrenz, welche am Picken festhält, ist somit besiegelt.
Alfons Kohlbacher
Beleidigung
Denken die etablierten Parteien in Deutschland und Österreich tatsächlich, dass plötzlich 40% der Deutschen und Österreicher über Nacht rechtsextreme Nazis geworden sind? Liegt es nicht eher an der Unfähigkeit und am Machterhalt der Damen und Herren in den Parlamenten? Eigentlich handelt es sich dabei um eine schwere Beleidigung des österreichischen und deutschen Volkes. Doch, „Pekunia non olet“ (Geld stinkt nicht, Anm.).
Friedrich Leisser
Zitat
Autor Irvine Welsh sagt: „Die größte und gefährlichste Droge scheint mir heute das Smartphone zu sein.“ Danke an die „Krone“ für das Veröffentlichen dieses wichtigen Zitats. Hier noch ein Zitat aus dem Buch „Wie dein Smartphone dich verändert“ von Tony Reinke: „Ein Smartphone aufzugeben, ist nicht nur eine der mutigsten und kulturkritischsten Trotzhandlungen, sondern ist auch ein Geschenk für andere.“
Ingrid Ederer
Hausbesuche
Frau Gewessler, besuchen Sie, wen sie wollen, aber bitte nicht mich.
Ernst Pojikar
Chaos in unseren Häfen
Wenn man die Horrorzahlen aus unseren Haftanstalten verfolgt, steigen vermutlich bei den meisten Bürgern die Grausbirnen auf. Allein im ersten Halbjahr gab es 369 Anzeigen wegen strafbarer Handlungen gegen Justizbeamte. Noch deutlicher zeigt sich die Aggressivität der verurteilten Straftäter: In etwa derselben Zeit kam es zu durchschnittlich vier Übergriffen pro Tag. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Häftlinge im September mit 10.219 Insassen den Höchststand. Das Ergebnis ist eine unfassbare Überbelegung von bis zu 150%, wie im „Grauen Haus“ in der Justizanstalt Josefstadt. Dass der eklatante Personalnotstand diese dramatische Lage noch weiter verschlimmert, liegt auf der Hand. Doch in Politkreisen und von selbst ernannten „Experten“ wird seit Jahren nur endlos lamentiert, debattiert und herumgeeiert – aber wirkungsvolle Maßnahmen lassen weiter auf sich warten. Dabei läge ein wesentlicher Schritt auf der Hand: Wenn laut Berichten in der „Krone“ nicht einmal die Hälfte der Insassen einen österreichischen Pass besitzt, ist die logische Konsequenz, dass Verurteilte ihre Strafe in ihren Herkunftsländern absitzen müssten. Herr Innenminister: Nicht nur fünf, zehn oder 15 Straftäter wie bisher in EU-Länder, sondern Tausende müssten umgehend die Heimreise antreten, ganz egal, woher sie kommen. Und an die Adresse des Justizministeriums: Glaubt Frau Sporrer ernsthaft, dass sich diese Probleme mit überschaubaren, liberalen Maßnahmen und Nichtstun von selbst lösen?
Josef Pratsch
Helmpflicht
Warum wird nicht eine generelle Helmpflicht für die Fahrer von einspurigen Fahrzeugen eingeführt? Es ist erwiesen, dass schwere Kopfverletzungen und Schäden des Gehirns dadurch größtenteils vermieden werden können. Diese Verletzungen sind einerseits bitter für den Verunfallten, kosten aber auch viel Geld. Wenn die Personen nach einem Schädel-Hirn-Trauma dauerhaft arbeitsunfähig sind, fallen sehr hohe Kosten an. Ich verstehe überhaupt nicht, warum es in Österreich so schwierig mit der Helmpflicht ist. Es haben viele Ärzte bereits darauf hingewiesen. Fast täglich liest man von schweren Unfällen, die vermeidbar wären. Die Helmpflicht ist wichtiger als das Kopftuchverbot.
Dr. Christine Sperl
Hommage zum 100er von Peter Alexander
Wenn man über „Peter den Großen“ eine Ausstellung macht, ehrt man einen Künstler, der in puncto Unterhaltung sehr viel für die Menschen getan hat. Ich glaube, er würde sich darüber freuen. Und gewiss blickt er vom Himmel herunter und staunt, was man alles über ihn zusammengetragen hat.
Pamela Pfennigbauer
Teuerung
Ein Leser aus Graz berichtet, dass ein Schnitzel im Lokal seit 1990 um 170% teurer geworden ist. Er verschweigt aber, wie sich sein Einkommen in dieser Zeit verändert hat. Dies würde die „ungeheuere“ Verteuerung seines Schnitzels um 170% sicher relativieren.
Rainer Rudolecky
Ekeldetails im Fall „Gunkl“
Anja Richter weist völlig korrekt auf eine mögliche Beitragstäterschaft von Mutter oder Oma hin. Die Anklägerin wird Berichte, dass diese angeblich das Mädchen bereits einmal in die Badewanne zu „Gunkl“ setzten und auch vor dem Missbrauch neben ihm platzierten, genau zu prüfen haben. Sollte das stimmen, wäre das neben Erpressung ein weiteres Verbrechen. Bis zum rechtskräftigen Urteil gilt natürlich für alle die Unschuldsvermutung.
Dr. iur. Erich Pitak
Fachkräfte?
Im Parlament wird wieder darüber gesprochen, dass Österreich Fachkräfte braucht. Ja, das stimmt, vor allem in der Regierung!
Markus Niederwanger
100 Jahre Amateurfunk
Es gab eine schöne Veranstaltung im Wiener Volkstheater am 21. 9. Wir Funker betreiben nicht nur unser Hobby, sondern trainieren für Notfälle. Etwa für Szenarien wie damals, als die Telekommunikation bei einem Tsunami in Thailand ausgefallen ist. Wir Funker sind weltoffen und haben international für jeden ein offenes Ohr. Für uns ist Kommunikation wichtig. Wir Funkamateure haben viele Dinge in der Technik erreicht. „Hier war OE1OGH und 73“ (73 steht in der Funkersprache für „viele Grüße“, Anm.).
Oliver-Helmut Gerstbauer, alias OE1OGH
Treibstoffpreise
Ich bin gestern über die Westautobahn gefahren. Diesel, Benzin, Strom, ist alles wohl zu billig. Denn Tempo 130 oder mehr wird gefahren. Also sind die Preise zu günstig, sonst wäre das Tempo auf Autobahnen niedriger.
Harald Hausladen
Orientierungshilfe
Wieder Meloni mit einer positiven Meldung. In Italien ist eine Regelung geplant, in Schulklassen die Obergrenze für ausländische Kinder auf maximal 30% zu begrenzen. Das wäre vor allem für Wien eine Orientierungshilfe, wo es sogar Schulen mit einem Ausländeranteil von über 90% geben soll, was eine Abwertung des Bildungssystems mit Nivellierung nach unten und eine ressourcenraubende Belastung für Lehrer und die paar Deutsch sprechenden Mitschüler darstellt. In Zukunft ist es wohl sinnvoller, statt in den Norden zum „großen Bruder“, wo man aktuell nicht viel lernen kann, in den Süden nach Italien zu schauen, wo man Probleme nicht nur thematisiert, sondern zu lösen versucht.
Mag. Martin Behrens
Kirchenaustritte
In Österreich ist nur noch etwa die Hälfte der Einwohner katholisch, ansonsten sind die Menschen hier Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften, Agnostiker oder Atheisten. Zunahmen an Gläubigen sind nur noch bei den Moslems zu verzeichnen. Der Kirchen-Austrittsgrund heißt Steuer, sie ist den meisten viel zu teuer.
Franz Weinpolter
Spanner-Brille
Nicht jeder, der eine Faustfeuerwaffe oder ein Gewehr besitzt, ist ein Mörder. Obwohl mit solchen Waffen solche Straftaten begangen werden. Und so ist auch nicht jeder, der eine Meta-Brille besitzt und verwendet (eine Brille, mit der man „auch“ fotografieren und Videos machen kann), ein Spanner. Daher halte ich es für unrichtig, nun alle, die so eine Brille verwenden, zu bestrafen, wegen der wenigen, welche die Brille für strafrechtliche Handlungen missbrauchen, indem man sie als Spanner bezeichnet und mit Verwendungsverboten belegt. Vielmehr sollte man härtere Strafen gegen jene verhängen, welche solche legalen Geräte im Alltag für strafbare Handlungen missbrauchen. Denn so eine Brille kann nicht mehr und nicht weniger als jedes normale Handy auch. Vielleicht ist es aber auch nur ein Konkurrenzkampf zwischen den Handyherstellern und den Brillenherstellern, welcher auf dem Rücken der Konsumenten ausgetragen wird.
Hannes Loos
Falsche Nutzung
Der Mensch findet und erfindet die tollsten Sachen, um das Leben zu erleichtern bzw. besser zu gestalten. Aber was passiert dann? Sehr vieles wird leider dann zu Ungunsten der Menschheit genutzt und benutzt. Gebote, Verbote und Regeln bzw. Gesetze sind da, um umgangen zu werden. Ist dies wirklich erstrebenswert? Sollten sich diese sogenannten schlauen Köpfe nicht zum Wohle der Menschheit einbringen, statt ihr zu schaden? Wo bleibt hier das Gewissen und v. a. die Erziehung als auch die gegenseitige Achtung? Glaube und Religion wieder stärker in unser Leben aufzunehmen, kann ich als Hilfsmittel zur Umkehr nur empfehlen.
Josef Rauscher
„Krone“-Ombudsstelle unverzichtbar
Gäbe es die „Krone“-Ombudsfrau nicht, man müsste sie glatt erfinden. Meine Familie und ich haben bereits mehrmals direkt oder indirekt umfassende Hilfe bei Problemen mit Institutionen erhalten. Direkt, weil sich nach Schilderung des Problems umgehend jemand vom Ombudsteam der Causa annimmt und eine Lösung herbeiführt. Indirekt, weil es aus meiner Sicht die einzige Anlaufstelle ist, die sich für jedes Problem zuständig sieht. Bereits zweimal haben wir, nachdem wir mehrere Tage zwischen Institutionen hin und her geschickt wurden oder Stunden in Warteschleifen hängen müssten, angekündigt, uns an die „Krone“ zu wenden. Und siehe da: Nur die Ankündigung, die „Krone“-Ombudsstelle zu kontaktieren, hat das Unternehmen unser Problem lösen lassen. Macht weiter so, liebes Ombudsteam, wir brauchen euch!
Dr. Elisabeth Heinz
Wehrdienst
Da hat man vor einiger Zeit Experten beauftragt, wie der Wehrdienst am besten wäre, und jetzt schustert man immer noch an einer Lösung herum, obwohl die Experten ihren Vorschlag deponiert haben. Wofür wurden diese dann beauftragt? Genauso geht es auch mit dem Strafalter, da traut sich anscheinend genauso niemand, dieses herabzusetzen. Da kommt das alte Sprichwort von den vielen Köchen in Erinnerung.
Friedrich Thalinger sen.
Ekelerregende Details
Warum müssen der Fall „Machtrenk“ und der Fall „Gunkl“ mit so vielen fürchterlichen Details täglich ausgeschlachtet werden? Die Gerichte werden auch ohne diese Infos die richtigen Urteile fällen. Viele Fehler, wie etwa im Fall „Anna“, kann sich die Justiz nicht mehr erlauben.
Robert Mosek

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„Typ-1-Diabetes ist ein ständiger Balanceakt“
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