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Leserbriefe vom
28.8.2026Datum auswählen
Emissionen kennen keine Grenzen
Dass man Maßnahmen ergreift, welche für das Klima gut sind, die Natur schützen und bewahren, ist richtig und sollte auch nicht kritisiert werden. Ja, es wird wärmer und heißer, es gilt, sich auf das einzustellen. Doch diese in Hysterie ausartenden Übertreibungen lassen die Umweltschutzmaßnahmen zusehends unseriös erscheinen. Wenn man nämlich bedenkt, dass Österreich nur einen weltweiten Anteil an CO2-Emissionen von 0,16% hat und der CO2-Ausstoß sicherlich nicht alleinige Ursache für den Klimawandel bzw. die Erderwärmung darstellt, dann sollte eigentlich der gesunde Menschenverstand erkennen, dass man durch „überzogene“ Maßnahmen sowohl der Wirtschaft und Industrie (Betriebe sperren aufgrund zu hoher Belastungen und Auflagen zu oder wandern ab, was viele Arbeitsplätze kostet) als auch dem Tourismus (für Österreichs Wirtschaft enorm wichtig, Windräder auf den Bergen diesbezüglich nicht förderlich) enormen Schaden zufügen wird. Und das nur wegen der Reduktion im Hundertstel-Bereich, währenddessen draußen in der Welt, speziell bei den großen Emissionsländern wie China, USA, Russland, Indien und Brasilien, weiterhin gewaltig CO2 in die Luft geblasen wird. Und zwar in einem Ausmaß, welches unsere wenigen „Einsparungs-Hundertstel“ als „Lercherl“ erscheinen lässt. Emissionen, Klima und deren Folgen kennen keine Grenzen. Außerdem, Österreich ist schon jetzt im erneuerbaren Energiesektor sehr gut aufgestellt. Panikmache ist also fehl am Platz.
Manfred Waldner
Sommergespräch der „Krone“ mit Babler
Herr Vizekanzler, Sie hätten besser Koch werden sollen. Denn keiner in Ihrer Partei beherrscht es so perfekt, um den heißen Brei herumzureden. Bei Themen wie Umfragen, Rücktritt und Versprechen im Wahlkampf eiern Sie herum, dass sich die Balken biegen. Doch den Vogel schießen Sie wohl bei der Frage nach Ihrem Gehalt von 20.979 Euro ab. Es ist ja toll, dass Sie sich keine finanziellen Sorgen machen müssen und bei Ihrer Haussanierung ein bisschen weiterkommen. Haben Sie jeglichen Bezug zum wirklichen Leben verloren? Den einzigen Weg, den Sie noch bestreiten könnten, ohne Ihr Gesicht zu verlieren, wäre zurück nach Traiskirchen in die Gemeindestube.
Hannes Gregorz
Gesundheitssystem, ade!
Keine Föderalismus-Reform, keine wirklich budgetwirksamen Maßnahmen in vielen anderen Bereichen. Aber besonders im Gesundheitswesen geht es steil bergab. Immer weniger Qualität, lange Wartezeiten und völlig überforderte Ambulanzen. Personalmangel an allen Ecken. Da grenzt die Ansage von SPÖ-Chef Babler, dass die maximale Wartezeit auf einen Facharzttermin von 14 Tagen daran scheitert, dass die SPÖ keine Alleinregierung hat, an pathologische Realitätsverweigerung. Und dieser Mann bezieht eine horrend hohe Gage. Zudem befindet er, dass die ORF-Gagen entglitten sind. Politikerbezüge, Parteienförderung, das sind offenbar keine Themen. Diese Selbstherrlichkeit und diese verblendeten Sichtweisen sind aber allen Parteienvertretern eigen. Wenn die Politik nicht so viel Geld kosten würde, könnte man schmunzeln. Aber so bekommen wir wenig Leistung für viel Geld. Man könnte fast den Verdacht haben, das geschieht absichtlich, damit die nächste Regierung ein Desaster aufarbeiten muss. An die Handelnden: Spielen Sie nicht mit Österreich, das ist nicht Ihr überbezahlter Auftrag!
Harald Koller
Die Wahl in Sachsen-Anhalt
Am Sonntag, 6. 9., wird im deutschen Sachsen-Anhalt gewählt, und es ist so gut wie sicher, dass die AfD gewinnen wird. Es wird vorausgesagt, dass sie 40% der Wählerstimmen bekommen wird. Übrigens, das deutsche Bundesland hat gerade einmal zwei Millionen Einwohner, so viel wie Wien. In westdeutschen Politikerkreisen, besonders bei der CDU, ist Feuer am Dach. Und es wurde schon eine Brandmauer aufgebaut und gesagt: „Mit denen wollen wir nichts zu tun zu haben.“ Auch die SPD ist dieser Meinung. Und dann bleiben ja nicht mehr viele, die für eine Mehrheit im Landtag zur Verfügung stehen. Außer vielleicht die Sahra Wagenknecht mit ihrem Bündnis, aber die wird wohl auch zu schwach sein. Frau Weidel kommt ja gerne nach Wien, denn da trifft sie sich mit ihrem Bruder im Geist, Herbert Kickl, und möchte gerne Ezzes, wie der das in Österreich macht. Immerhin ist die FPÖ bereits in mehreren Landesregierungen vertreten; in der Steiermark stellt sie sogar den Landeshauptmann. Es wird spannend, und man wird sehen, ob und mit wem die Gewinnerpartei AfD in Sachsen-Anhalt eine Regierung schmieden kann.
Josef Blank
„Andererseits“
Herr Mölzer beschreibt in seiner Kolumne „Andererseits“ die Situation in Europa, der Ukraine und den USA treffend: ein Fass ohne Boden. Ich bin gespannt, wann man schreiben wird, dass der Ärger und Unmut über die EU-Politik, Europa, die Ukraine und die USA das Fass zum Überlaufen brachte.
Heribert Dierer
Die letzten Tage des Herrn Swatek?
Der steirische Neos-Landessprecher Niko Swatek hatte gefordert, 25% der Bezüge von Regierungsmitgliedern in Bund und Ländern an den Budgeterfolg zu koppeln. Bei neuen Schulden oder verfehlten Sanierungszielen soll dieser variable Anteil wegfallen, sodass nur noch ein Fixum von 75% ausbezahlt wird. Diese durchaus vernünftige Idee könnte jedoch Herrn Swatek sehr schnell seinen Job kosten. Da seine Chefin für gute Ideen, die dem Volk Geld ersparen, überhaupt nicht empfänglich ist (das sah man schon bei den Parteiförderungen), wackelt sein Stuhl gewaltig. Welche Konsequenzen Mitarbeitern der Neos drohen, die selbstständig denken, kann Herr Swatek bei Veith Dengler nachfragen.
Hermann Schmitz
Prolongiertes Tierleid
Solange sich die zuständigen Behörden durch bedauerndes Achselzucken aus der Affäre ziehen können, wird man immer wieder mit erschütternden Berichten und Bildern aus der Massentierhaltung konfrontiert werden. Wann endlich wird das Tierschutzgesetz, und nicht nur dieses, den gegebenen Umständen angepasst? Es darf nicht sein, dass tierquälerisches und verbrecherisches Verhalten nicht konsequent bestraft werden kann. Es ist längst an der Zeit, die Gesetzeslage zu ändern.
Helga Lussy
Regierung der Artisten
Eine Regierung, welche dauernd im Liegen umfällt, aber dafür im Stehen schläft, regiert Österreich in den Abgrund. Denn so ein Durcheinander der Meinungen hat es noch nie gegeben. Das schadet dem Bild Österreichs immens. Diese Dreier-Riege braucht ewig, bis sie etwas im Sinne der Bürger beschließt. Und dann dauert es eine Ewigkeit, bis etwas zum Tragen kommt. Die Truppe wäre im Zirkus besser aufgehoben.
Friedrich Travnicek
Hitzebelastungen
Es ist sehr lobenswert, das Thema Hitze in Wohnungen mit den Auswirkungen, insbesondere auf Senioren, zu diskutieren. Dabei darf aber nicht auf die generellen Folgen der Hitzewellen vergessen werden, denen z. B. Familien mit Kleinkindern und Menschen mit chronischen Krankheiten etc. ausgesetzt sind, die trotzdem zwölf Stunden täglich im Schichtdienst arbeiten und sich über Nacht im Backofen ihrer Wohnung nicht erholen können. Hauptsache, Denkmalschutz und andere Behörden verhindern in vielen Fällen die Außenbeschattung als eine der einfachsten und schnell realisierbaren Abhilfen.
Robert Springer
Kindesabnahme
Auch wenn die Mitarbeiter der Kindeswohlfahrt nach dem Gesetz gehandelt haben mögen, von Feingefühl und Empathie haben die ausführenden Personen wohl noch nichts gehört. Das Aufgebot der Polizei, mit dem sich die Sozialarbeiterin zum Eigenschutz umgibt, gleicht eher der Habhaftwerdung eines Schwerverbrechers als der Abnahme eines Babys. Und die Politik? Sie schweigt. Das Versagen der Jugendwohlfahrt in manchen Fällen ist erschreckend. Konsequenzen gibt es keine.
Peter Felleitner
Bitteres Aus für Rapid
Was war das? So ein Auftritt in einem mit 26.000 Fans gefüllten Heimstadion darf nicht passieren. Gegen eine mittelmäßige, aber wenigstens mit Herz (wie schon der Name Hearts sagt) spielende Mannschaft in Überzahl auszuscheiden, ist eine Schande. Kaum ist man ausgeschieden, wird schon über Verkäufe geredet, um wieder irgendwelche Nieten einkaufen zu können. Da ist doch die Transferpolitik zu hinterfragen. Was macht z. B. der LASK besser? Oder ist es doch der Trainer?
Helmut Pfeiffer
E-Mobilität
Ein besonnener Leserbriefschreiber bringt es auf den Punkt. Wenn das so weitergeht mit E-Mobilität, Digitalisierung, KI, Rechenzentren etc. wird trotz aller „erneuerbarer Energie“ nicht genug Strom zur Verfügung stehen. Weltweit.
Ingrid Ederer
Sicherheitspolitik ist Staatsräson
.kein Parteivolleyball. Die geopolitische Lage in Europa hat sich drastisch verändert, doch die österreichische Sicherheitspolitik verharrt stellenweise in alten Denkmustern. Es ist erfreulich, dass das Bundesheer nach Jahrzehnten des Kaputtsparens endlich ein historisch höheres Budget erhält. Wer jedoch die dringende Nachbeschaffung veralteter Ausrüstung und Systeme fälschlicherweise als „Aufrüstung“ diffamiert, verkennt die Realität: Es geht schlicht darum, wieder einen internationalen Mindeststandard zu erreichen und unsere verfassungsmäßige Neutralität nach außen hin überhaupt erst glaubhaft zu machen. Das beste Gerät nützt jedoch nichts ohne gut ausgebildetes Personal. Was wir derzeit erleben, ist eine politische Verschleppung dringend notwendiger Reformen. Beim Wehr- und Zivildienst wird aus Angst vor Stimmenverlusten gezögert. Anstatt Grundwehrdienst und Zivildienst gegeneinander auszuspielen, müssen beide als gleichwertige, unverzichtbare Säulen unserer Sicherheit und unseres Sozialstaates begriffen werden. Verkürzte Ausbildungszeiten entwerten den Dienst der Grundwehrdiener und schaden der Miliz. Langwierige politische „Kuhhandel“ – wie etwa beim Wehrdienst oder auch bei der absehbaren Nachfolge der alternden Eurofighter-Flotte – kosten uns wertvolle Zeit, die ein potenzieller Aggressor niemals gewähren wird. Politiker legen einen Eid auf die Verfassung und das Wohl des Landes ab. Soldatinnen und Soldaten geloben, dieses Land im Ernstfall mit ihrem Leben zu verteidigen. Es ist die Pflicht der Politik, der Truppe dafür die materiellen und rechtlichen Mittel in die Hand zu geben. Sicherheitspolitik darf kein parteitaktischer Spielball für die nächste Legislaturperiode sein – sie erfordert endlich einen echten, überparteilichen Schulterschluss im Sinne unserer Souveränität.
Othmar Wohlkönig, Vzlt. i. R.
Jetzt also die Polizei
Jetzt wird also die nächste Berufsgruppe zum Sparen gezwungen, unsere Exekutive, die sich anspucken, attackieren und beleidigen lassen muss und selber kaum Rechte hat. Zu wenig Personal scheint den Innenminister nicht zu stören und für eine adäquate Entlohnung fehlt schlicht und einfach das Geld, das anderweitig leichtfertig ausgegeben wird. Deshalb sollen die Überstunden massiv eingeschränkt werden. Die Einbrecher, Bandenmitglieder und andere Delinquenten reiben sich schon die Hände.
Gottfried Leeb
Einsparungen
Wenn das neue Dienstzeitmanagement nur annähernd so kommt, wie es geplant ist, wird das zu massiven Nachteilen für die Polizeibeamten führen, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch was die Freizeitplanung betrifft. Außerdem müssen viele Beamte außerhalb ihres Heimatortes Dienst versehen. Bei kürzeren Diensten kommt es zu mehr Fahrten zwischen Wohn- und Dienstort. Ein weiterer finanzieller Nachteil. Herr Minister Karner: Welche Einsparungen sind bei den Kosten für die illegal aufhältigen Migranten geplant? Die Migrationsproblematik bietet viele Möglichkeiten, tätig zu werden. Solche Maßnahmen würde man verstehen. Stattdessen kommt es zu Einsparungen bei den eigenen Landsleuten.
Herbert Jöbstl
LASK spielt Champions League
Vor zehn Monaten lagen die Linzer sportlich am Boden. Dann gab es den Trainerwechsel und der LASK holte unter Dietmar Kühbauer das Double (Meister und Cupsieger). Dem nicht genug, spielt der LASK jetzt auch Champions League, obwohl man gegen Celtic Glasgow schon gesamt 0:4 im Rückstand war. Eine furiose Aufholjagd führte zum 5:1-Erfolg gegen biedere Schotten. Ich bin kein Freund von Kühbauer und dessen Art, aber das, was er mit dem LASK in zehn Monaten erreichen konnte, ist sensationell. Er schrieb Sportgeschichte.
Robert Kindl
Kühbauer zeigte wieder groß auf
Im Rückspiel gegen Celtic Glasgow in Linz siegte der LASK (was wohl niemand für möglich gehalten hat) verdient mit 5:1. Und schaffte damit den Aufstieg in die Champions League. Dass der LASK an diesem Tag groß aufspielte und die Fußballwelt nach Linz blicken ließ, ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass Mannschaftscoach Didi Kühbauer einen großen Anteil an diesem fulminanten und wichtigen Sieg hatte. Es ist kein Zufall, dass alle von ihm bisher gecoachten Fußballmannschaften immer wieder hervorragende Resultate lieferten.
Franz Köfel
Sika-Wild
Jetzt beschließen die EU-Bonzen, die Haltung der Sika-Hirsche zu verbieten. Und kein einziger unserer lächerlichen Politiker traut sich etwas dagegen einzuwenden. Ja, sind wir denn wirklich nicht mehr Herr im eigenen Haus? Hoffentlich kommt bald eine Partei, die mit dem Sauhaufen in Brüssel endlich aufräumt.
Walter Pachner
Öffi-Verkehr zum Flughafen Wien
Man soll vermehrt auf Öffis umsteigen. Der Öffi-Verkehr ist aber in letzter Zeit einfach nur noch katastrophal. Sanierung, ein Kabelbrand, letztens hat es stark geregnet, dann ein Unfall. Irgendetwas ist immer. Wenn man dazu das Pech hat, nicht direkt beim Hauptbahnhof zu wohnen, wird es wirklich zur Herausforderung, 30 km in einer Stunde zu bewerkstelligen. Wen wundert es da, wenn viele das Auto wiederentdecken? Dabei steigen die Preise für Jahreskarten. Bei dem Service gerechtfertigt? Meiner Meinung nach nicht.
Monika Wurzenberger
Schulweg
Eltern sollten mit Kindern den Schulweg üben, das wurde schon zu unserer Zeit so gehalten. Vielleicht sollten sie auch mit gutem Beispiel vorangehen und das Handy in der Tasche lassen. Denn wenn Kinder im Straßenverkehr unterwegs sind, achten sie nur auf ihr Handy, nicht auf den Verkehr. Erklärt Kindern doch, dass sie keine eingebaute Knautschzone besitzen. Wenn ich Kinder seh, den Blick starr aufs Handy gerichtet, da ist nicht mal eine Sekunde Verzögerung, wenn die auf den Zebrastreifen runtersteigen. Ich weiß, Zebrastreifen bedeutet Schutz. Das Problem: Trotzdem können Kinder übersehen werden. Und dann wird es meistens schrecklich. Also, Handy weg im Straßenverkehr!
Annemarie Senz
Dolly Parton
Nun ist nach Bonnie Tyler auch Dolly Parton verstorben. Zwei großartige Frauen mit unverkennbaren Stimmen. Auch ihre Durchsetzungskraft in geschäftlichen Dingen ist bewundernswert. Nie haben sie sich verbiegen lassen, sie sind ihrem künstlerischen Weg treu geblieben. Zwei Frauen, die wir im Musikgeschäft vermissen werden. Ihre Musik aber bleibt.
Christine Fritz
SPÖ-Chef Babler
Ich schließe mich Mag. Rankl („Krone“ vom 26. 8.) an, der nicht von vorneherein präjudiziert, dass Andreas Babler mit der Aufgabe an der Spitze der Bundesregierung überfordert sei. Begründung: Allein der Umstand, wie vehement er fast als origineller Einzelkämpfer seine Überzeugungen vertritt, ist bemerkenswert. Gerade diese Charaktereigenschaft, nämlich sich linksliberalem Einheitsbrei zu verschließen, verdient Anerkennung. Bleib zäh, Andi!
DGKP Mag. Stefan Anton Grüner
Kopftuch und Islamunterricht
Wie nicht nur mir bekannt sein dürfte, werden Mädchen beim Islamunterricht schon seit Jahren nicht selten angehalten, Kopftücher zu tragen. Welche Argumente werden wohl angeführt, das Haar zu verhüllen? Dass sie Männer nicht damit reizen sollen und dass sie anständigere Mädchen sind als die anderen? Mit dem Kopftuch verbunden ist zumeist das Verbot von modischer Kleidung, dieses Diktat ist für junge Mädchen oft schmerzhaft. Im Sommer sind Burschen und Männer aus diesen Familien mit T-Shirts und kurzen Hosen unterwegs, Mädchen und Frauen sind mit bedecktem Kopf, oft langärmelig mit langem Mantel o. Ä. bekleidet zu sehen. Sicher nicht angenehm bei Sommerhitze. Vor allem trägt diese Ausgrenzung von ortsüblicher Kleidung sicher nicht zu einer besseren Integration bei.
Doris Linser
Asylpolitik
Jeder Mensch, der die hanebüchene Asylpolitik Österreichs kritisierte, wurde gnadenlos in die rechte Ecke gestellt und als Reinkarnation des Bösen gesehen. Unterricht an öffentlichen Pflichtschulen ist kaum noch korrekt durchzuführen, Polizisten aus anderen Bundesländern werden nach Wien geschickt, Gefängnisse platzen aus allen Nähten, immer mehr Menschen stellen sich bei Sozialmärkten an, sammeln Pfandgebinde und verarmen zusehends.
Helmut Speil

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