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Community
Leserbriefe vom
3.11.2026Datum auswählen
Zeitenwende in Amerika?
Heute, am 3. November, wählen die Amerikaner bei den US-Zwischenwahlen (sie finden zur Hälfte der Amtszeit des Präsidenten statt) alle 435 Mitglieder des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatoren neu. Den Republikanern droht bei den Zwischenwahlen der Machtverlust im Kongress, und Präsident Donald Trump ist innenpolitisch schwer angeschlagen. Steht Amerika vor einer Zeitenwende? In seiner Ratlosigkeit scheint der amerikanische Dealmaker nun völlig durchgeknallt. Während Kriegsverbrecher Putin täglich die Ukraine mit Raketen und Drohnen angreift, befindet sich der US-Präsident auf einem Kuschelkurs gegenüber dem Kreml. Er erfüllt schrittweise die Wunschliste Putins, vereinbarte einen Deal über Diesellieferungen und verteidigt Putins Vorgehen damit, Russland nicht vom Verhandlungstisch vertreiben zu wollen. Dazu verlangt Trump, dass europäische Staats- und Regierungschefs sich nicht mehr so kritisch gegenüber dem Kriegsverbrecher äußern. Er sei dabei, Frieden zwischen Moskau und Kiew auszuhandeln, und es gebe „große Fortschritte“, schrieb Trump in seinem sozialen Netzwerk Truth Social. Daran gibt es jedoch berechtigte Zweifel, vielmehr sehen Experten eine zunehmende Verzweiflung des Präsidenten. Gleichzeitig sicherte Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, gegen den ein internationaler Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorliegt, seine Unterstützung zu. Netanyahu sei ein großartiger „Partner für Frieden“ im Kampf gegen den Iran gewesen, schrieb er auf seiner Plattform. Ob Präsident Trump im Falle einer Niederlage völlig entgleist oder das Ergebnis der bevorstehenden Kongresswahlen akzeptieren wird, ist derzeit unklar und wird in der US-Politik stark angezweifelt. Lokale Wahlleiter und Staatsanwälte in den umkämpften Bundesstaaten rüsten sich für den Fall, dass die Regierung in Washington versucht, Wahlergebnisse anzufechten oder Unterlagen zu beschlagnahmen. Es wurden Initiativen gegründet, um bei einer versuchten Einflussnahme sofortige gerichtliche Verfügungen zu erwirken. Experten weisen darauf hin, dass das stark dezentrale US-Wahlsystem, welches von lokalen Behörden überwacht wird, eine erfolgreiche Manipulation durch den Präsidenten jedoch erschwert.
Mag. Hans Rankl
Bei Integration: Statt Druck Wertschätzung
Das geplante Integrationspflichtgesetz setzt auf harte Strafen. Natürlich sind das Erlernen der deutschen Sprache, das Einhalten von Gesetzen sowie die Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe unverzichtbare Säulen einer gelungenen Integration. Aus eigener Erfahrung mit Geflüchteten weiß ich: Gelungene Integration entsteht, wo eigener Wille auf tatkräftige Unterstützung durch die Zivilgesellschaft trifft. Sei es bei Behördengängen, Babysitterdiensten, Arbeitsuche u.v.m. Bei vielen Betroffenen schwingt ständig die Angst mit, etwas falsch zu machen. Die teilweise Aussetzung der Familienzusammenführung ist zynisch und kontraproduktiv. Hier trifft es besonders Integrationswillige, die bisher alles richtig gemacht haben. Ich wünsche mir von der Politik, dass sie den wertvollen Beitrag der geflüchteten Menschen für unsere Gesellschaft endlich anerkennt, statt das Bild nur über wenige Unwillige zu definieren. Reine Druckmittel bringen lediglich Frustration und Armut. Echte Integration wächst nicht durch Härte, sondern durch gegenseitige Wertschätzung und ein Miteinander.
Elisabeth Wally
Familiennachzug
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl kritisiert die Regierung, weil sie den Familiennachzug von Migranten auf jährlich 314 Personen kürzen will. Er sagt, das sei ein Hindernis für Integration. Wenn der liebe Erzbischof mehr Migranten ins Land holen will, soll er diese zu sich nehmen und von seinem eigenen Geld bezahlen.
Markus Niederwanger
Erzbischof Grünwidls Problem
Dass Erzbischof Grünwidl die neue Zuzugsbeschränkung kritisiert, liegt auf der Hand, er kann eigentlich nicht anders. Dennoch sollte gerade er nicht außer Acht lassen, dass es genau genommen um den Islam geht. Es ist eben nicht so, dass „alle Religionen“ gleich sind, wenn dabei die staatliche Gesetzgebung infrage gestellt wird. Wenn sich eine „Religionsgemeinschaft“ dagegenstellt, darf hinterfragt werden, ob man nicht ein wenig auf die Bremse steigen soll, um unser staatliches Gefüge nicht in Unordnung zu bringen. Dazu ist diese Zuzugsbeschränkung gedacht. Wenn Grünwidl das zugeben würde, könnte er ein Problem mit der Amtskirche bekommen. Nur, nicht alle Menschen sind guten Willens. Deshalb muss es erlaubt sein, auch unsere Interessen zu bewahren, was mit manchen Zuzüglern schwierig wird, wie man weiß. Das soll der Erzbischof sagen dürfen, ohne Angst haben zu müssen, einen Fauxpas zu begehen.
Hermann Edelhauser
Und wieder die Kirche
Sind es nicht Caritas oder NGOs, die sich für den Familiennachzug starkmachen, ist es Herr Grünwidl, der die Pläne von Innenminister Karner kritisiert. Eigentlich sollten Familien dort zusammengeführt werden, wo die Mehrheit lebt, und das ist sicher nicht Österreich. Hier ist nur ein Platzhalter eingereist. Die meisten Länder sind nicht mehr unsicher, daher gibt es keinen Grund, Familien in unser Sozialsystem zu holen. Wenn die Kirche so erpicht ist, Familien in Österreich zu versammeln, sollte sie für deren Erhalt sorgen, nicht der Staat. Die Mittel wären vorhanden. Auf Kosten anderer zu fordern, ist leicht, wenn es die eigenen Finanzen nicht belastet.
Friedrich Travnicek
„Die vielen Vorteile der E-Mobilität“
Die Karikatur schlägt dem Fass den Boden aus. Bemerkenswert, mit welcher Ignoranz hier eine Technologie durch den Dreck gezogen wird, an der im Pkw-Verkehr derzeit kein vernünftiger Weg vorbeiführt. Als selbst ernannter „Umweltpapst“ sollte Herr Haberzettl auf der Seite der Veränderung stehen. Stattdessen bedient er billigste Stammtisch-Polemik und veraltete Mythen der fossilen Lobby. Ich lade mein Fahrzeug zu Hause mit sauberem Strom aus der eigenen PV-Anlage. Angesichts der Spritpreise von weit über 2 Euro an Tankstellen fahre ich nicht nur um Welten umweltfreundlicher, sondern auch erheblich billiger als jeder Benzin- oder Diesel-Dinosaurier. Wer heute noch behauptet, jeder E-Auto-Fahrer sei ein verkappter Umweltsünder, hat die letzten fünf Jahre technologischer Entwicklung schlicht verschlafen. Natürlich gibt es noch Baustellen, die man sachlich kritisieren muss. Wer in Wien gezwungen ist, sein Auto neben dem Gehsteig zu parken, für den ist das Laden an der öffentlichen Infrastruktur um ein Vielfaches teurer als in der eigenen Garage. Das ist ein Versagen der Politik und der Infrastruktur, aber kein Fehler des Antriebskonzepts. Die pauschale Schlechtrederei ist entbehrlich und wird der Realität der Mehrheit der Bürger nicht gerecht.
Sepp Weber
Einfach zum Nachdenken
Wieder einmal hat Bruno die vielen „Vorteile“ der E-Mobilität in beeindruckender Weise dargestellt. Vom Bedarf der Rohstoffe, Stauverhalten, überraschenden „Spezialeffekten“ bis zur „problemlosen“ Entsorgung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer dass mit der E-Mobilität noch so einiges an Problemen auf uns zukommen wird.
Johann Kaib
„Bruno am Sonntag“
Besser kann man die „Vorteile“ eines Elektroautos nicht darstellen. Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel, sind im Überfluss vorhanden. Auch das begehrte Erdöl ist fast kein Thema. Die tolle Straßenlage wird durch die Beschleunigungswerte auf Porsche-Niveau unterstrichen. Eine brennende Batterie kann für überraschende Spezialeffekte sorgen. Die problemlose Entsorgung ist durch ein „Fliegen“ auf die Deponie garantiert. Sie ist schon was Besonderes, diese E-Mobilität.
Gerhard Forgatsch
Zu wenig Selbstkritik
Danke, Frau Bures! Sie sind die Einzige, die sagt, was auf Babler zutrifft, bei ihm ist „weder Selbstkritik noch Nachdenklichkeit im ausreichenden Maß vorhanden“. Das ist genau auf den Punkt gebracht, was diesem Herrn fehlt. Er verspricht, kann es dann nicht einhalten und zeigt keine Reue dafür. Was mich maßlos ärgert, ist die Lösung. Er bleibt bei seinem Posten und kriegt zwei „Bodyguards“ an die Seite. Statt Tabula rasa zu machen, wieder mal eine halbseidene Aktion der SPÖ. Die Kritiker in der Partei schweigen jetzt dazu, statt das zu fordern, was sie vorher wollten. Der Parteisumpf der Roten geht weiter und spielt leider Kickl in die Karten.
Georg Culetto
Bablers Charakterzüge
Schon bemerkenswert, wie Doris Bures den Charakter von Herrn Babler beschreibt. Wenn die eigenen Parteikollegen so über mich denken, würde ich das Haus nur mehr unterirdisch verlassen. Aber das kann man, je nach Anstand, handhaben. Auf jeden Fall haben Sie, Herr Babler, die SPÖ ruiniert, und das zur Gänze. Treten Sie von sich aus von allen Funktionen zurück.
Gerhard Pöschl
Typisch, Frau Bures
Herr Babler ist völlig von der Rolle. Aber was Sie betreiben, ist unter aller Würde und zeigt von menschlicher Inkompetenz. Selbst keine Lösung anbieten und die Dinge nicht zu Ende denken. Das ist derzeit der Status quo bei den Roten. Wieder einmal ein Punkt für die Freiheitlichen.
Leonhard Kocher
Nägel.
.in Halloween-Naschereien: Also das ist etwas, das macht mich zornig. Und ich hoffe, derjenige wird erwischt und streng bestraft. Wenn man diesen Brauch nicht mag, auch gut, dann macht man einfach nicht die Tür auf. Das ist Wahnsinn, wie lange vorher jemand die Naschereien präpariert haben muss. Ich hoffe, derjenige wird erwischt und echt ordentlich bestraft. So gegen Kinder vorzugehen, ist echt das Letzte!
Annemarie Senz
Säbelrasseln vor US-Wahl
Trump und Netanyahu, zwei größenwahnsinnige Selbstdarsteller, erkennen nicht die Macht des Ostens und haben den Untergang des Abendlandes zu verantworten.
DI Peter Christian Vogl
Rekord beim Zivildienst
Um 32% mehr junge Männer als im Vorjahr sind zum Zivildienst gemeldet. Frau Ministerin Bauer meint, das sei auf die Wehrdienstverlängerung zurückzuführen. Einen zweiten Grund anzuführen, ist scheinbar politisch nicht opportun. Oder nicht sinnvoll?
Heribert Dierer
Gaspreis-Unterschiede
Es ist noch viel schlimmer als erwartet. In Europa kostet das Gas fast 12-mal mehr als in den USA. Wie, verdammt noch einmal, soll unsere Industrie da überhaupt noch arbeiten? Und der Strompreis ist durch die Merit-Order an den Gaspreis gekoppelt. Das ist Selbstmord mit Anlauf.
Gerd Kaufmann
Eigenmittel
Der Kauf von 500 Patriot-Raketen mit Eigenmitteln der Ukraine, die aber von der EU finanziert werden. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Mich wundert nichts mehr auf dieser Welt. Die Menschen werden immer dümmer. Vermutlich ist wie bei allem der Klimawandel schuld daran.
Robert Lehmann
Kriminelle Kinder von Migranten
Migrantenkinder, die bei uns Straftaten begehen, müsste man mit der Ausweisung ihrer gesamten Familie drohen. Vielleicht würden sich dann deren Eltern mehr um sie kümmern. Wer will schon vom Schlaraffenland nach Hause? Unsere Eltern haben sich um uns gekümmert und waren verantwortlich.
Oskar Mollik
Aufgeblähter Staat
Wenn man für eine Stunde in der Autowerkstatt rund 200 € zahlt und der Mechaniker, bestenfalls rund 20 Euro netto bekommt, stimmt vieles nicht mehr in Österreich. Dass Lagerhaltung, Buchhaltung und Betriebskosten einer Werkstatt auch Geld kosten, ist klar. Das Erzielen eines Gewinns ist legitim. Aber permanent arbeitende Menschen durch Steuern und Gebühren auszupressen, um deren Geld frech an Drittstaaten und teils dubiose Vereine zu verteilen, kommt nicht gut an. Ein durch antiquierten Föderalismus aufgeblähter Staat ist so nicht überlebensfähig und stünde besser da, wenn 75% aller Politikerposten wegfallen würden. Bestes Beispiel: die finanzklammen Städte Wien und Linz, die sich den Luxus von sechs nicht amtsführenden Stadträten bzw. drei Vizebürgermeistern leisten.
Helmut Speil
Melania als Präsidentin?
Die Dame hat eine kurze Waffenruhe in einem kleinen Teil der Ukraine zustande gebracht. Das Gute daran: Diese hat bis zum vereinbarten Termin gehalten. Solche Erfolge zu einem möglichen Frieden hat der US-Präsident mit seiner polternden Politik bis dato nicht geschafft. Möglicherweise ist das nur Taktik, um Melania ins Präsidentenamt zu heben, nachdem es für ihren Mann verfassungsmäßig nicht möglich ist, noch einmal Präsident zu werden. Das ist die einzige Chance des Trump-Clans, an den Hebeln der Macht zu bleiben und Milliarden zu verdienen.
Robert Mosek

Tierecke
Gesund & Fit
Spannende Ergebnisse erwartet: ADSI-Direktor Prof. Günther Bonn (links) mit Prof. Geppino Falco ...
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Frauenmedizin im Fokus
Endometriose: Forscher schossen Gewebe ins All
Wissen
ME/CFS: Ein Leben im Liegen
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ME/CFS bestimmt Alltag
Yvonne zog vier Kinder groß, nun ist sie kraftlos
Ehrlich erzählt er seiner Neurologin von seiner Erkrankung und wie er damit zurechtkommt.
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Patient Gerhard K.:
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