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Leserbriefe vom
22.7.2026Datum auswählen
Wer oben sitzt, füttert die Seinen
Der österreichische Postenschacher ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern das verlässlichste Betriebssystem der Republik. Während ÖVP und SPÖ das Land seit Jahrzehnten wie eine private Eigentumswohnung aufteilen, beweisen die vermeintlichen Saubermänner der Opposition rasante Lernkurven, sobald sie in Regierungsverantwortung sind. Grüne und Neos sind als moralische Instanzen angetreten und als Meister des pragmatischen Unterbringens geendet, sobald der Fressnapf in der Nähe war. ÖVP und SPÖ betrachten den Staat nicht als Mandat, sondern als Erbgut. Kompetenz ist Nebensache, das richtige Parteibuch bleibt die wahre Qualifikation. Reformversprechungen sind nur Beruhigungspillen für das wahlmüde Stimmvolk. Die Grünen stiegen immer auf die Barrikaden gegen die Freunderlwirtschaft. Sobald sie in der Regierung waren, haben sie ihre Günstlinge mit Posten versorgt. Die Neos sind als transparente Erneuerer vor 13 Jahren gestartet. Als sie im Machtzentrum angekommen waren, sind sie blitzschnell im Realismus der Postenvergabe angekommen. In Österreich können sich zwar die Koalitionen ändern, aber niemals die Spielregeln. Das politische System gleicht einem geschlossenen Kreislauf. Wer oben sitzt, füttert die Seinen. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Moral im rot-weiß-roten Polit-Betrieb lediglich die Währung ist, mit der man sich den Zugang zu den Fressnäpfen erkauft.
Bernhard Martin Veselka
Wiener Wirtschaftskammer
Der Fall Ruck zeigt sehr schön das Sittenbild, wie die „Mächtigen“ es sich richten. Ein allmächtiger Kämmerer, der in „Trump-Manier“ Verwandtschaft in Ämter hebt, mit Frauen nicht kann bzw. will und sein Büro um horrendes Geld renovieren lässt. Und unser Kanzler? Schweigen. Erst als der Druck immer höher wird, halbherzige Aussagen. Denn eine Parteikrähe hackt der anderen kein Auge aus! Die Worte des sehr verehrten Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger bei der Welser Landwirtschaftsmesse „Beginnen wir überall mit dem Trockenlegen der Sümpfe, und nehmen wir die sauren Wiesen gleich dazu“ hatten nicht nur damals Aktualität, sondern sind es in der heutigen Zeit noch viel mehr.
Peter Felleitner
Geben Sie sich einen Ruck!
Herr Ruck, geben Sie sich einen Ruck und treten Sie zurück! Wer selbst von Postenschacher und Parteijobs lebt, hat als Kammerchef nichts verloren. Ruck muss gehen. Herr Stocker dagegen macht seinen Job hervorragend, denn die Rücktrittsforderung ist zu 100% korrekt. Auf das Bremsen durch Ruck, Mahrer und Co. hätte er sicher gerne verzichtet.
Heidi Schönmüller
Kammerpräsident
Um noch mehr Schaden für die Kammer und die ÖVP abzuwenden, muss dieser Herr mit sofortiger Wirkung alle Gremien ruckartig verlassen.
Mag. Kurt Gröller
Die Affäre Ruck
Man sieht, wie solche politischen Bonzen denken, charakterlos auf ihren Sesseln picken und nicht im Entferntesten daran denken, sich nach solchen Aktionen von selber zu verabschieden. Mit Michael Ludwig hat er sich als jahrelanger Spezl wohl bei einem Krügerl im Schweizerhaus über alles Mögliche krumm gelacht. Der Herr Bürgermeister wird seinem Kumpanen sicher keinen Rücktritt nahelegen, er ist ja ein guter Freund.
Georg Culetto
Burka-Verbot
Ein Hoch auf den Beschluss Portugals. Ich muss vorausschicken, dass ich nicht ausländerfeindlich bin. Jedoch bin ich der Meinung, dass alle Einwanderer, die in unserem schönen Österreich leben möchten, sich unseren Sitten und Gebräuchen anzuschließen haben. Weg mit Burka und Co. Wem das nicht passt, der möge dorthin zurück, woher er hergekommen ist.
Edith Hütter
Bravo, Portugal!
Portugal macht ein Gesetz für ein Burka-Verbot, bravo. Die EU-Kapazunder haben ja wichtigere Gesetze zu beschließen, z. B. Sika-Hirsche in Gehegen zu vernichten.
Helmut Ganser
Hausarrest
Hausarrest für straffällig gewordene unmündige Kinder unter 14 Jahren. Zu so einer Idee muss man Ministerin Sporrer (höflich gesagt) „gratulieren“. Diese wird genauso gut funktionieren wie das Messerverbot. Wenn solche Früchtchen den Hausarrest nicht einhalten, können Eltern (falls sie überhaupt wollen) oder andere Aufsichtsberechtigte diesen nicht durchsetzen. Weil Einsperren oder andere strengere Maßnahmen verboten sind. Bei den meisten wird nur gutes Zureden (wie bisher) nichts nutzen. Ohne Gesetzesänderung wird man das Problem nicht lösen, sondern nur auf die lange Bank schieben. Vielleicht könnte eine Volksbefragung helfen.
Walter Kirsch sen.
Wildtiere
Die Dürre trifft nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch Bienen, Vögel und Igel. Wasserschalen helfen kurzfristig. Langfristig müssen wir Regenwasser wieder dort speichern, wo es fällt: in humusreichen Böden, Hecken, Mooren und Rückhalteflächen. Wasserrückhalt ist die wirksamste Vorsorge für Mensch, Tier und Natur.
Ewald Grünzweil
Die Arbeit der SPÖ
Seit die Führung Hrn. Babler anvertraut wurde und die SPÖ in dieser Koalitionsregierung keine wirksamen Ergebnisse vorweisen kann, befindet sie sich leider Gottes in einem „Sturzflug“, da innerhalb der Partei keine richtige Neustrukturierung geschaffen wurde und man sich weiter an eine „Freunderlwirtschaft“ klammert. Die Arbeitsergebnisse von Herrn Babler & Co. sind weder spürbar noch brauchbar oder von großem Nutzen für die Bevölkerung. Man hat in der SPÖ, die vor Jahrzehnten sogar mal als Alleinregierung (unter Dr. Bruno Kreisky) für das Volk positiv gearbeitet hat, vergessen, die Notbremse zu ziehen. Leider hat die Parteiführung noch immer zu viele Ja-Sager, da Personen mit kritischer Stimme unerwünscht sind. Wohl aus dem Grund, da eine Vielzahl von der Politik ihren festen Job bekommen hat, den zurzeit niemand aufs Spiel setzen mag. Die SPÖ wurde seitens der ÖVP mit offenen Armen in die Koalition aufgenommen. Denn mit so einem Partner hat man von Anbeginn leichtes Spiel.
Kurt Novotny
Ware aus Fernost
Auf der einen Seite ist man stolz, dass man Waren aus Fernost wegen minderer Produktionsstandards zurückweist und von der EU eine Belobigung bekommt. Auf der anderen ist man stolz, dass ein Mercosur-Vertrag zustande kommt, der das gleiche Problem mit Standards hat, aber es kümmert niemanden. Ist das, weil es „nur“ die Landwirtschaft betrifft, oder hat es auch andere Gründe? Wobei ich da an finstere Kanäle denke. Auf jeden Fall schaut es nicht so aus, als ob man in die Verantwortlichen Vertrauen haben könnte.
Gerhard Barisch
„Gefährliche Pferde“
Wie so oft trifft Andreas Mölzer in seiner Kolumne den Nagel auf den Kopf: Manche seiner Zeilen belustigen, während man sich bei anderen vor Unglaublichkeit an den Kopf greifen muss. So etwa, wenn man liest, dass für die Vorbereitung des Villacher Kirchtags ein Wiener Sicherheitsexperte beauftragt wurde. Eine Maßnahme, die nach den traurigen Ereignissen des letzten Jahres leider notwendig geworden ist, als ein syrischer Asylberechtigter einen 14-jährigen Buben erstach und fünf weitere Personen schwer verletzte. Dass nun aber im neuen Sicherheitskonzept ernsthaft gefordert wird, die Noriker- Brauereipferde auf ihren psychischen Zustand und ihre Harmlosigkeit zu überprüfen, lässt mich eher am Zustand besagter Experten zweifeln. Diese sollten eigentlich wissen, von welcher Klientel in den derzeit unsicheren Zeiten die größte Gefahr ausgeht. Ein Blick ins benachbarte Bayern genügt, wo kürzlich bei einem Dorffest ein 16-Jähriger durch ein Messer und mehrere andere Personen bei nachfolgender Schlägerei verletzt wurden. Zum Mitschreiben für unsere angeblich einzigen und wahren Demokraten: Nicht traditionelle Brauereipferde sind die größte Gefahr in unserer Gesellschaft, sondern radikalisierte Islamisten, die unsere Lebensweise bedrohen. Das ist die reale Bilanz einer gescheiterten Multikulti-Politik.
Josef Pratsch
Ölpreise steigen
Als EU-Politiker großspurig meinten, man könnte locker auf das Gas und Öl von Russland verzichten und locker eine Sanktion nach der anderen gegenüber Russland beschließen, hat man nicht bedacht, was Trump und der Iran uns noch bescheren werden. Und warum das Ganze? Weil wie üblich die EU-Politiker unter dem Motto „Es wird schon nix passieren“ keinen Plan B erarbeitet haben. Jetzt hat man den Wahnsinn. Denn die Ölpreise schießen in die Höhe und bescheren den Pendlern ein weiteres Loch in der Geldbörse. Was machen unsere Politiker? Nichts, weil kein Plan und man nicht sagen darf, dass das Russen-Gas bzw. -Öl nicht nur den Bürgern, sondern auch der Wirtschaft fehlt.
Paul Glattauer
„Tour of Austria“
Bravo, Herr Schlemmer, zu Ihrem Leserbrief „Tour of Austria“. Eine satte Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Amerikanisierung der österreichischen Muttersprache. Ist es so schwer, wo es ein deutsches Wort gibt, es auch zu verwenden?
Karl Payz
Es sind keine Flüchtlinge
Herrn Danninger gehört zu seinem Leserbrief gesagt, dass kein Einziger, der aus einem der von ihm aufgezählten Länder zu uns wanderte, ein Flüchtling ist, sondern allesamt Migranten. Beweis? Jeder ist über mehrere sichere Drittstaaten ins Schlaraffenland Österreich gereist.
Alexander Platzer
Schmerzgrenze
Pensionisten, Angestellte und Selbstständige werden von der Regierung gerupft wie Hühner. Die Sozialfälle werden mehr und belohnt. Wie hoch liegt die Schmerzgrenze, bis diese fleißigen Gruppen zu einer Demo aufrufen? Vermutlich nie, denn der Österreicher, besonders der Wiener, ist viel zu lax.
Otto Simoner
Es lebe Spanien!
Gott sei Dank ist diese Monster-WM zu Ende, auch das Finale fügte sich gut ins Gesamtbild: schwache Schiedsrichter, demzufolge eine entsprechend schmutzige Spielweise. Und letzten Endes zwei Finalisten, von denen nur einer diese Bezeichnung verdient hat: Spanien. Ich habe noch nie ein Finale gesehen, das derart einseitig verlaufen ist, sodass man glauben konnte, da stehen sich zwei Teams aus verschiedenen Ligen gegenüber. Rührend empfand ich nur Messis Tränen. Wenn es wirklich seine Abschiedsvorstellung war, wird er lange an dem Abend zu knabbern haben. Aber er ist ein Star ohne Allüren, wenn er auch – wie alle aus seinem Team außer dem prima Goalie – im Finale alles schuldig geblieben ist. Man konnte beruhigt den Fernseher ausschalten, die Gerechtigkeit hat gesiegt: Eviva España! (Es lebe Spanien!)
Reinhard Scheiblberger
Lionel Messi
Ein großartiger Fußballer, der jetzt traurig ist, einen WM-Titel nicht erreicht zu haben, welchen sich die Holzhacker aus Argentinien nicht verdient hätten. Er gratulierte wenigstens den Spaniern, hätte sich aber von der Spielart der Mannschaft und den auszuckenden Mitspielern distanzieren müssen. Das wäre Größe gewesen.
Helmut Pfeiffer
Gute Nachrichten
Bei all dem Negativen, das sich in dieser Welt abspielt, ist es wie Balsam auf der Seele, dass auch gute Neuigkeiten publiziert werden. Wie zum Beispiel die Rettung eines verirrten Schafes auf dem Berg. Das Tier war sicherlich schon erschöpft und verängstigt. Es ist einfach schön, manchmal zu lesen, wie viele Menschen ein Herz und Mitgefühl für Tiere haben. Danke, diese Nachricht hat meinen Tag erhellt.
Barbara Holub
Hohe Förderungen
Veit Dengler kritisierte hohe Förderungen für die Parteien und wurde gefeuert. Die Förderungen gehen in die Millionen, und es ist das Geld der Steuerzahler, das verschenkt wird. Unser Finanzminister müsste eingreifen und mit Förderungen in jeder Hinsicht Schluss machen. Beispiel: Will jemand ein E-Auto kaufen, soll er das tun, aber ohne staatliche Unterstützung. Das sollte für alle Anschaffungen Gültigkeit haben.
Robert Lehmann
„Sitzt Babler fest im Sattel?“
Das fragte Chefredakteur Herrmann kürzlich im „Brief an die Leser“ vollkommen richtig. Denn es ist unerklärlich, dass eine einst so große Partei wie die SPÖ sich mit einem sich völlig überschätzenden Politiker derart in den Abgrund ziehen lässt. Nach einer jüngsten Umfrage würde man gar nur mehr auf 15% kommen. Wenn die Partei den Mann weiter gewähren lässt, wird sie Platz 4 hinter den Grünen einnehmen. Wenn die Roten keine Masochisten sind, müssten die Alarmglocken läuten und es müsste eine Veränderung geben.
Heinz Vielgrader
Wehrdienst vs. Zivildienst
Den österreichischen Militärverbänden, die eine Verlängerung des Zivildienstes ventilieren, sei in Erinnerung gerufen, dass im Jahr 2013 die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Zivildienstes die Wehrpflicht überhaupt rettete. Letztere wäre beinahe beinhart abgeschafft worden. Bitte daher leisetreten und den Zivildienst nicht verlängern und eher an eine Attraktivierung des Wehrdienstes denken.
Berndt Stoisser
Der tägliche Einzelfall
Jetzt wurde wieder ein 22-Jähriger von einem Afghanen abgestochen. So setzt sich das in einer Tour fort. Konsequenzen gibt es keine, da das Wohlergehen der Asylwerber über allem steht und die Sympathie für das eigene Volk seitens der vorherrschenden Politik nicht gerade groß ist. Um es klar zu sagen: Den meisten ist es egal, wenn du als Einheimischer Opfer dieser Zustände wirst. Umso erstaunlicher ist es, dass sich die Westeuropäer fast alles gefallen lassen.
Klaus Goldmann
Zum Leserbrief „Sprachlos“
Zum Leserbrief „Sprachlos“ von Herrn Mollik: Seit Jahren geistert das Gerücht herum bzw. gibt es Erzählungen von Menschen auf der Straße, dass die ÖGK Afghanen oder Syrern Zahnkronen bezahlt, für die Österreicher bezahlen müssen. Immer wird dabei ein namentlich nie genannter Zahnarzt zitiert, der einem Patienten das erzählt haben soll. Das ist eine bewusste Fehlinformation.
Mag. Alfred Gruber
Jäger „verwechselte“ Katze mit Dachs
Meiner Meinung nach wurde vor Gericht korrekt entschieden. Denn einem Jäger, der zuerst einen Igel und dann eine Katze (ich liebe übrigens diese Samtpfoten) mit einem Dachs „verwechselt“, ist nicht mehr zu trauen.
Pamela Pfennigbauer

Tierecke
Gesund & Fit
Trotz Multipler Sklerose gestaltet Bernhard Schwab sein Leben aktiv.
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„Die Krankheit darf nicht mein Leben bestimmen“
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