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Leserbriefe vom
30.8.2026Datum auswählen
Gesetze
Warum ist es in Österreich nicht möglich, einheitliche Gesetze zu erlassen? Zum Beispiel eine allgemeine Helmpflicht für Rad oder E-Scooter (egal welches Alter) sowie ein allgemeines Kopftuchverbot ohne Alterslimit. Warum wird da immer nur von unseren Politikern herumgeeiert, wenn man es einfach bestimmen kann.
Karin Kräuchi
Kopftuchverbot an Schulen
Es kann nicht sein, dass bereits angekündigt wird, ein Kopftuchverbot an Schulen einfach zu ignorieren. Wer in unserem Land lebt, muss sich (ohne Ausnahmen) an unsere Gesetze und Regeln halten. Unsere Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, aber unsere Rechtsordnung abzulehnen, geht einfach nicht. Wer unsere Gesetze partout nicht akzeptieren will, muss sich eben ein anderes Land suchen, das besser zu seinen Vorstellungen passt.
Ernst Pitlik
Stocker fordert EU zum Sparen auf
Bei einem Treffen in Berlin mit den Regierungschefs Deutschlands, Dänemarks und Finnlands erklärte Christian Stocker, die geplante Ausweitung des EU-Budgets auf zwei Billionen Euro sei inakzeptabel, und rief zum Sparen auf. Nun stellt sich die Frage, ob unser Kanzler, der mit neun Begleitern im Sommer auf Steuerzahlerkosten von 100.000 Euro zu einem WM-Fußballspiel unserer Nationalmannschaft in die USA jettete, die glaubhafte und geeignete Person verkörpert, um an EU-Politiker einen Spar-Appell zu richten?
Herwig Sembol
Auch 75+ hat eine Stimme
Die aktuelle OÖ-Sonntagsfrage wurde unter 16- bis 75-Jährigen durchgeführt. Als ehemaliger Mathematiklehrer frage ich mich daher, wie man daraus ein repräsentatives Bild der gesamten Wählerschaft ableiten kann? Peter Filzmaier bestätigt selbst, dass die Generation 75+ einige Prozentpunkte der Wählerschaft ausmacht und die Grünen in dieser Altersgruppe deutlich schwächer abschneiden. Das ist kein Vorwurf an die Befragten, sondern eine Frage der Statistik und der Darstellung. Aber es ist auch eine Frage des Respekts gegenüber einer Generation, die unser Land mit aufgebaut hat. Wer Wahlergebnisse seriös prognostizieren will, sollte auch jene Wählerinnen und Wähler berücksichtigen, die über 75 sind. Denn abgeschrieben darf niemand werden, der wählen darf.
Franz Andexlinger
Schulbeginn in Wien
Die Ferien neigen sich langsam dem Ende zu, der Schulalltag beginnt bald wieder. Umso trauriger ist es, dass jeder zweite Schulanfänger in Wien dem Unterricht sprachlich nicht ausreichend folgen kann. Das zeigt, wie hilflos und überfordert die Wiener rot-pinke Stadtregierung seit Jahren agiert. Mitverantwortlich dafür ist natürlich auch der damalige Wiener Stadtrat für Bildung und derzeitige Bildungsminister Christoph Wiederkehr von den Neos.
Robert Kindl
EU-Budget
Endlich hat unser Kanzler gemeinsam mit anderen Regierungschefs zur Sparsamkeit in der EU aufgerufen. Von uns wird täglich Sparsamkeit eingefordert, aber die EU will ständig mehr Geld. Es ist höchste Zeit, die Finanzierung von Waffen für die Ukraine zu beenden. Warum wird in schlechten Zeiten so viel Geld, für das Schulden aufgenommen werden, an den korrupten Nicht-EU-Staat Ukraine verschenkt? Wir können uns das nicht mehr leisten, und das ist auch die Meinung des Großteils unserer Bevölkerung. Einen EU-Beitritt der Ukraine können wir nicht finanzieren. Das könnte uns sogar zu Kriegsteilnehmern machen. Liebe EU-Politiker, das Geld wächst nicht auf Bäumen. Auch in der Flüchtlingspolitik muss es zu einer großen Zahl von Abschiebungen kommen. Wer weder arbeiten oder sich integrieren will, muss gehen. Die Kosten sind der hiesigen Bevölkerung nicht mehr zumutbar. Elf Jahre „Wir schaffen das“ haben viele Milliarden Euro gekostet. Die Summe wird wohlweislich verschwiegen.
Dr. Christine Sperl
ÖVP sieht klaren Auftrag, hart zu arbeiten
Liebe ÖVP, wenn ihr das Problem Migration nicht lösen wollt, wird jede Wahl zum Desaster. Die Europäische Menschenrechtskonvention sollte längst der heutigen Zeit angepasst werden. Seit 2015 wird nur geredet. Aber das ist keine Lösung.
Herbert Illmeier
Gehaltsobergrenze für Top-Manager?
Laut „Frage des Tages“ sind 83% für eine Obergrenze. Meine Frage an die 83%: Was wollen wir? Top-Manager, die wie abgehalfterte Politiker-Versager sind, oder Manager, die einen Konzern so führen, dass er profitabel ist und den Mitarbeiterstand samt österreichischem Standort absichert? Politische „Führungskräfte“ als Versager haben wir zur Genüge.
Günter Babos
Wassersteuer
Liest sich eventuell ganz vernünftig, was Greenpeace fordert: eine Steuer auf Grundwasser für die Industrie. Aber wer zahlt das wieder? Genau, wir. Denn diese Steuer wird jeder Industriebetrieb sofort an den Endverbraucher weitergeben. Und somit werden wir uns unser Leben noch weniger leisten können.
Annemarie Senz
Über eine Milliarde Körberlgeld – und.
.die Regierung kassiert mit. Mit Wut lese ich den Artikel vom 29. 8. „Über eine Milliarde Euro Körberlgeld für Öl-Multis“. Da wird uns schwarz auf weiß bestätigt, was jeder Autofahrer an der Zapfsäule längst spürt: Wir werden schamlos abgezockt! 38 Cent mehr pro Liter Diesel seit Kriegsbeginn. 13 Cent davon macht der Rohölpreis aus, okay. Aber 20 Cent reiner Aufschlag für die Öl-Multis und 5 Cent extra für den Staat! Bisher 654 Millionen Euro mehr, bis Jahresende 1,1 Milliarden Euro, die uns aus der Tasche gezogen werden. Das ist kein Markt, das ist organisierte Abzocke. Und was macht unsere Regierung? Sie verdient kräftig mit! 5 Cent pro Liter mehr an Steuern und Abgaben fließen direkt in die Staatskasse. Über jede Preissteigerung freut sich der Finanzminister. Je mehr die Öl-Konzerne aufschlagen, desto mehr kassiert der Staat mit. Kein Wunder, dass man untätig im Regen stehen gelassen wird! 85% der Menschen sagen laut „Krone“-Voting: Ja, die Regierung tut zu wenig. Worauf wartet man noch? Wo ist die angekündigte Übergewinnsteuer für die Ölkonzerne? Wo ist der Eingriff bei den Spritpreisen? Nichts passiert. Man schaut zu, wie Pendler, Familien und kleine Firmen ausgepresst werden, während Konzerne und Staat sich die Taschen füllen. Steigende Rohölpreise werden sofort weitergegeben, sinkende kommen nie an. Das nennt das Momentum Institut „überhöhte Aufschläge“. Ich nenne es Wucher auf Kosten der Bevölkerung in einer Krise. Schämen Sie sich, meine Damen und Herren in der Regierung! Sie lassen uns im Regen stehen und halten auch noch die Hand auf.
Gerhard Unterberger
Kanada zeigt klare Haltung
Die bisherige Amtszeit von Donald Trump ist ein einziges Fiasko. Den Ukraine-Krieg wollte der Maulheld binnen 24 Stunden beenden. Seine Interventionen im Iran sind vollumfänglich gescheitert. Die berüchtigte Straße von Hormus, bis vor wenigen Monaten noch gänzlich unbekannt, ist erst durch den US-Präsidenten zum weltweiten Problemfall geworden. Über die Öffnung der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Meerenge hat Trump, so scheint es, keinen Einfluss mehr. Der Iran hat hier längst das Kommando übernommen. Eine weitere Farce sind seine weltweiten Strafzölle. Zuletzt hat es Kanada erwischt. Im Gegensatz zur Europäischen Union hat Kanada aber eine sofortige Reaktion gezeigt. Der dortige Premierminister Mark Carney hat dem Zollvertrag von Trump keine große Beachtung geschenkt und kontert mit gleichen Zöllen. Während der US-Präsident Europa nach Lust und Laune schikanieren kann, zeigt Kanada sofort eine klare Haltung. Trump versteht nur eine Sprache, und dementsprechend zeigt Mark Carney hier Rückgrat. In Europa hingegen bedankt sich Ursula von der Leyen noch dafür, dass sie mit den Zöllen über den Tisch gezogen wurde. Trump wird teilweise selbst überrascht sein, was er mit der Europäischen Union so alles anstellen kann. Und vor allem darüber, was ihm dann entgegenschlägt: nämlich nichts! Man lässt sich alles gefallen und wundert sich dann, wenn ständig wiederkehrende Demütigungen stattfinden. Kanada stellt sich dem erratischen US-Präsidenten entgegen. Und bisher war es meistens so, dass Trump bei entsprechender Gegenwehr sehr schnell von seinem Weg abgekommen ist.
Wolfgang Knapp
Juwelenraub
Wie kann das sein, dass die beiden Männer mit Waffe und Hammer die Kontrollen passieren? Wer hat da zu wenig kontrolliert? Wenn ich eine Ausstellung besuche, muss ich alle Taschen und Sackerln in ein Abstellfach geben, bevor nochmal kontrolliert wird. Abgesehen davon, interessant ist, dass ausgerechnet ein Schmuckstück des ehemaligen persischen Königs gestohlen wurde. Gibt es da Auftraggeber?
Mag. Dietlinde Hlavac
Raub im MAK
Nach dem Raub im Louvre hieß es von Museumsdirektoren, das könne in Österreich nicht passieren, wir haben aus dem Raub der Saliera gelernt. Und dann sind sie blöder als jeder Dorffest-Veranstalter, der eine Security mietet. Was hätten Securitys gekostet, die nur die Brillanten bewacht hätten? Jetzt stehen sie da, blamiert bis auf die Knochen, aber fürstlich entlohnt.
Thomas Pirker
Die Bürger von Ceuta wehren sich
Es kam, wie es kommen musste. Während sich die spanische Regierung und die EU-Führung regungslos wie die Maus vor der Schlange vor den sich abzeichnenden Problemen in der Exklave Ceuta verhielten, beginnen nun die Bürger, sich zu wehren. Dass dies nie gut ist, wenn die Staatsgewalt versagt und die Bürger aktiv werden, weiß man aus der Geschichte. Es artet meist aus und auch unschuldige Menschen werden zu Opfern. Alles nur, weil diese EU unfähig ist Probleme sofort und effizient zu lösen. Selbst auferlegte Barrieren rechtlicher Natur machen den Moloch EU handlungsunfähig. Dabei wäre es so einfach, alle Illegalen, egal wie alt, auf Boote zu verfrachten und dorthin zu bringen, wo sie hergekommen sind. Dann sollten dort Container aufgestellt werden, wo diese „Inselstürmer“ die Möglichkeit haben, um Asyl anzusuchen. Was daran so schwer sein soll, versteht hierzulande niemand mehr. Da greift man scheinbar lieber gegen die eigene, steuerzahlende Bevölkerung hart durch. Zugegeben ist die Art der Demonstranten nicht die feinste, Feuer zu legen und Camps zu zerstören. Aber was mussten die Menschen dort schon alles ertragen durch die Flüchtlinge. Wundern sollte sich über die derzeitige Eskalation niemand mehr.
Josef Lesjak
Höchste Zeit
Höchste Zeit, dass die Bevölkerung in Ceuta gegen dieses Verbrechen der illegalen Massenzuwanderung auftritt. Wir haben das Recht, unsere Länder, Frauen, Sozialsysteme und Kinder zu schützen. Wenn es sein muss, gegen linke Politik und Institutionen. Ich wünsche den Spaniern viel Mut und Kraft, diese Invasoren mit allen Mitteln rauszuschmeißen.
Mag. Rupert Kloiber
Harald V. ist verstorben
Die Bevölkerung ist echt betroffen und traurig wegen des Ablebens ihres Königs. Er wird als „unser Großvater“ bezeichnet. Es scheint, die Norweger haben ein „Familienmitglied“ verloren. Haralds bürgerliche Frau Sonja ist ein Bindeglied zur Gesellschaft. Der König war eine große Persönlichkeit und kam volksverbunden rüber. Welcher Staatspräsident hat anderswo so eine Wirkung? Die gewählten Politiker sind lange nicht so beliebt und haben keine solche Reputation.
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Der König ist tot.
.es lebe der König! Ich wünsche Haakon VIII. viel Kraft für die neue Aufgabe. Hat doch viel zu bewerkstelligen in seiner Familie. Alles Gute für die Zukunft!
Franz Umgeher
Nachhilfe
Für viele Familien bzw. Eltern sind Nachhilfestunden eine große finanzielle Belastung. Nachhilfe kostet zwischen 50 und 70 Euro pro Stunde. Zur Info: Ein Facharbeiter hat im Durchschnitt 20 Euro brutto pro Stunde und 5 Wochen Urlaub. Bei 14 Wochen bezahlter Freizeit wäre es für mich selbstverständlich, dass Lehrer in den Sommerferien einige Stunden Nachhilfe kostenlos übernehmen sollen. Gerade wenn Wohnung, Energie, Treibstoff und Lebensmittel für Familien kaum noch leistbar sind, wäre diese Maßnahme von großer Hilfe.
Karl Klinar
Träume statt Realität
Herr Babler meint, dass es das Chaos im Gesundheitswesen nur gibt, weil die SPÖ keine Alleinregierung hat. Klar, als bestes Argument dafür kann man Wien nehmen, denn laut SPÖ läuft in Wien alles super. Man bekommt sofort Arzt-, Spitals- und OP-Termine, zahlt kaum Selbstbehalte, es gibt kaum Kriminalität, die Wirtschaft boomt, es gibt keine Schulden, keine Preisexplosionen, funktionierende Öffis usw. Allerdings scheint Herr Babler nur das zu sehen, was er sehen will – von der Realität ist er meilenweit entfernt.
Stephan Pestitschek
KI im Alltag
Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eindrücklich, welch enormes Potenzial in dieser Technologie steckt. Sei es bei der Unterstützung im Beruf, in der Medizin oder bei der Bewältigung komplexer Datenmengen. KI ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern gegenwärtige Realität. Doch bei aller Begeisterung für den technischen Fortschritt dürfen wir die Schattenseiten nicht aus den Augen verlieren. Je mehr Aufgaben wir an Algorithmen übertragen, desto dringlicher stellt sich die Frage nach Verantwortung, Datenschutz und digitaler Souveränität. Wenn KI-Systeme Texte, Bilder oder gar Entscheidungen generieren, verschwimmt oft die Grenze zwischen Fakten und gezielter Manipulation. Es greift zu kurz, KI nur zu verdammen oder blauäugig zu feiern. Was wir jetzt brauchen, ist ein kritischer, mündiger Umgang mit der Technologie. Eine klare Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte, eine breite gesellschaftliche Debatte über ethische Leitlinien sowie eine gezielte Förderung von Medienkompetenz in Schulen und Weiterbildungseinrichtungen. Nur wenn der Mensch die Kontrolle behält und KI als Assistenzwerkzeug begreift, ist der Fortschritt ein echter Gewinn für alle.
Josef Pratsch
Trauer um Tim Curry
Tim Curry war ein Ausnahmeschauspieler. Er wurde 1975 in der Rolle des Dr. Frank N. Furter in „The Rocky Horror Picture Show“ bekannt, wo er einen Transvestiten spielte. Genauso wie in „Criminal Minds“ als Fürst der Finsternis oder in „Jagd auf Roter Oktober“. In vielen seiner Rollen machte er eine tolle Figur. Wir werden ihn immer im Herzen tragen.
Oliver-Helmut Gerstbauer
Professorin Baerbock
Deutschlands Ex-Außenministerin Annalena Baerbock wird künftig an der New Yorker Columbia-Universität als Professorin ihr reichhaltiges Wissen weitergeben. Was soll man dazu sagen? Es könnte spannend werden. Die Studenten werden mit offenem Mund ihre weisen Worte aufsaugen. Was wird sie ihnen erzählen? Dass etliche Länder Hunderttausende Kilometer von uns entfernt sind oder Putin seinen Kurs um 360 Grad ändern muss? Im Eifer des Gefechts könnte sie auch das Metall Kobalt wieder einmal mit Kobold verwechseln. Wie konnte diese „Leuchte“ so einen Job ergattern?
Werner Schupfer
Tierschutz?
Kein Tier ist eine „Sache“. Sollte unsere „hochgepriesene“ Gesetzgebung in den Händen der Regierungsbeauftragten Bereitschaft zur Änderung dieses Passus zeigen, würde das Tierleid entscheidend eingedämmt. Jedes Tier ist ein Lebewesen wie der Mensch auch. Strafen sind sicher kein Allheilmittel, aber die Hemmschwellen von ungezügelter Misshandlung bis zur mutwilligen Tötung von Tieren können diese zumindest beeinflussen.
Manfred Schneider
Angriffe
Angriffe auf öffentlich Bedienstete nehmen zu. Wäre mal von Interesse, wer diese Angreifer sind. Aber das ist anscheinend, warum auch immer, ein großes Geheimnis.
Helmut Pfeiffer

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