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Leserbriefe vom
29.5.2026Datum auswählen
Lebenslang für Villach-Terrorist
Wie nicht anders zu erwarten, wurde jener syrische Flüchtling, der am 15. Februar 2025 in Villach einen 14-jährigen Schüler durch einen Messerangriff getötet und dabei weitere Passanten schwer verletzt hatte, zu unbedingter, lebenslanger Haft verurteilt. Bei dem Täter handelt es sich um einen IS-Anhänger, der nach wie vor seiner radikalen Gesinnung nicht abgeschworen hat, sondern vor Gericht im Gegenteil betonte, er würde, falls er je die Gelegenheit dazu bekäme, wiederum „wehrhafte, ungläubige Männer“ ermorden. Abgesehen vom Leid, das dieser Unmensch den Familien der Verbrechensopfer bereitet hat, kommen nun auf den heimischen Steuerzahler für dessen Sicherheitsverwahrung enorme Kosten zu. Der finanzielle Aufwand für die jahrzehntelange Inhaftierung dieses gefährlichen Terroristen geht sicherlich in die Hunderttausenden Euro. Günstiger wäre es ohne Zweifel, den vormals Schutzsuchenden mittels einer wesentlich geringeren Zahlung („Bakschisch“) an die von der EU anerkannte syrische Übergangsregierung zurückzustellen. Schon hört man den Aufschrei der NGOs, die befürchten, dass damit die Menschenrechte außer Kraft gesetzt würden, da dem Abgeschobenen dadurch erniedrigende Behandlung drohen könnte. Es ist wahrlich kein Wunder, dass sich bei immer mehr Menschen die Faust im Sack ballt, wenn in diesem Zusammenhang vom Begriff der Menschenrechte die Rede ist.
Herwig Sembol
Attentäter
Es ist nicht zu fassen, dass der Villach-Attentäter in unseren übervollen Gefängnissen mit allen Annehmlichkeiten, finanziert vom österreichischen Steuerzahler, seine Strafe absitzen soll. Wie kommt unser Volk dazu, das alles zu finanzieren, was uns die EU vorschreibt? Und keiner unserer Politiker will es sich mit den Spitzen der EU verderben, die Gründe kennen wir.
Gislinde Hansmann
Keine Reue
Mit Bestürzung habe ich die Schlagzeile vernommen, dass der angeklagte Syrer keinerlei Reue zeigt und noch mehrere Menschen töten wollte. Mein Gott, was haben wir in Österreich nur für super „Mitmenschen“ unter uns. Da wird ein Verfahren abgehalten unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen, Beschränkungen für Medien usw. Was wird da sein? Jahre der Haft bei uns, er wird ausgehalten mit drei Mahlzeiten am Tag auf Kosten der Österreicher. Und vielleicht noch Fitness, Fernsehen etc., statt dieses „Individuum“ sofort in seine islamistische Heimat rückzuführen mitsamt seiner Familie. Man versteht die Welt nicht mehr. Das soll uns unsere Justiz einmal näher erklären.
Karin Rainer
Urteil im Villacher Prozess
Der 24-jährige Villach-Attentäter bekommt lebenslänglich. Er hat angeblich im Prozess seine Tat nicht bereut und würde es aus Überzeugung wieder tun. Nach 15 Jahren wird er wohl freigelassen werden und kann dann als 39-Jähriger neue Herausforderungen suchen. Wo findet eine ehrliche und selbstkritische Diskussion über die Ohnmacht unserer Justiz statt? Niemand will zugeben, dass wir in Österreich und in der EU keine wirksamen Antworten auf religiös radikalisierte Menschen haben. Die offene und ungelöste Baustelle „EU-Asylsystem“ garantiert weitere menschliche Tragödien in der Zukunft.
Mag. Toni Matosic
Falscher Weg
An unsere Bundesregierung: Ihr sollt den Strompreis nicht subventionieren, ihr sollt für eine günstige Stromproduktion sorgen. Bei eurem System muss wieder der Steuerzahler beitragen, das geht sich auf Dauer nicht aus. Subventionieren ist leider das Einzige, was ihr wirklich gut könnt. Mit dem Geld anderer Projekte fördern, die ohne Förderung niemals entstehen würden.
Peter Krennmair
Strompreisbremse
Kaum wurde bekannt, dass die Regierung den Strompreis senken will, beginnt schon wieder das altbekannte Jammern und Klagen darüber. Selbst wenn manche Leute den Strom gratis erhalten würden, fänden sie einen Grund, um darüber zu lästern. Diese Regierung kann machen, was sie will – irgendwer ist eben immer nur dagegen.
Franz Weinpolter
10 Cent statt 16 Cent
Klingt gut, dass der Strompreis für eine gewisse Menge billiger wird. Aber erst, wenn er 3,5 Monate so hoch ist. Das heißt, wenn zwischendurch in der Zeit der Preis gesenkt wird, wird nie eine Verbilligung des Stroms eintreten. Dafür sorgen dann schon die Energiekonzerne, dass das nie zustande kommt. Die Riesengewinne durch Strom und damit verbundene Boni-Zahlungen an die Aktionäre und Vorstände würden dann schmäler ausfallen, und das wollen wir ja nicht, oder?
Georg Culetto
Vorschlag
Der aktuelle Vorsitzende der „Landeschefs“, Anton Mattle, wehrt sich gegen die bundesweite Finanzierung aller Gesundheitsleistungen aus einer Hand. Er will die Geldflüsse zukünftig über die Landesgesundheitsfonds bündeln. Unterton: Finger weg von unseren Spitälern! So bleibt Österreich weiterhin ein loser Zusammenschluss von neun Bundesländern mit fehlender Chance auf gesicherte Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens.
Dr. Wolfgang Geppert
„Zur Sache“ auf ORF III
Thema „Gesundheitssystem: Sparen auf Kosten der Patienten“: In dieser hochgradig besetzten Sendung wurde vom auch anwesenden Patientenanwalt einmal klar dokumentiert, dass ohne die dreieinhalb Millionen Zusatzversicherten das System in der dzt. Situation längst kollabiert wäre. Umso unverständlicher ist es, dass Bürger diese hohen zusätzlichen Versicherungsbeiträge, von denen die Allgemeinheit offensichtlich stark profitiert, steuerlich nicht geltend gemacht werden können. Es wäre höchste Zeit, trotz der derzeitigen Budgetmisere eine sofortige steuerliche Absetzbarkeit einzuführen.
Gert Liebisch
Bergab-Regierung
Die sinkenden Umfragewerte der Bundesregierung kommen nicht von ungefähr. Viele Bürger haben den Eindruck, dass die Regierung die Sorgen der eigenen Bevölkerung nicht mehr ausreichend ernst nimmt. Bevor ständig von großen Reformen gesprochen wird, sollte die Politik zuerst bei sich selbst anfangen zu sparen. Es braucht eine ehrliche Durchleuchtung sämtlicher Förderungen, insbesondere jener Gelder, die ins Ausland fließen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten muss das Geld der Steuerzahler verantwortungsvoll und vorrangig für Menschen im eigenen Land verwendet werden. Ebenso gehört das Thema Asyl und Migration endlich konsequent angegangen. Die damit verbundenen Ausgaben und Zahlungsbedingungen müssen auf ein vernünftiges Minimum reduziert werden. Viele Menschen haben das Gefühl, dass hier seit Jahren die Kontrolle verloren gegangen ist. Vor allem aber braucht es wieder ein echtes Miteinander zwischen Regierung und Staatsbürgern. Die Politik sollte sich stärker am Wohl der eigenen Bevölkerung orientieren, statt ständig an den Anliegen der Menschen vorbeizuarbeiten. Nur so kann verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden.
Mike Payer
Kolumne von Claus Pándi
Ich möchte „Salzburg Krone“-Chefredakteur Pándi für seinen (wieder einmal) großartigen Artikel „Die großkotzige These, dass das Volk schuld ist“ herzlich gratulieren. Er hat es wieder zutreffend auf den Punkt gebracht!
Peter Dober
Polizist ohrfeigt Betrunkene
Die Polizei wurde gerufen, weil eine jugendliche Betrunkene handgreiflich gegen Sanitäter wurde. Der Polizist muss wegen der Ohrfeige 5000 Euro bezahlen. Und was ist mit den Sanitätern, die von der Frau angegriffen wurden? 5000 Euro Strafe sind eindeutig zu hoch. Da werden wir bald zu wenig Polizisten und Sanitäter haben. Wenn der Polizist geohrfeigt worden wäre, hätte die Betrunkene sicher eine mildere Strafe bekommen.
Dr. Christine Sperl
Artenschutz: Tut endlich was!
Tut endlich was, bevor es endgültig zu spät ist. 1215 „legale“, also genehmigte Abschüsse. Der aktuelle, von Birdlife und WWF verfasste Bericht lässt aufhorchen. 487 getötete Otter, Biber, Wölfe, sogar ein Luchs und mehr seit 2020, und das ist nur die Spitze des Eisberges. Die Dunkelziffer ist alarmierend. Durchaus dramatisch ist auch die Situation bei den Greifvögeln wie Eulen, Kaiseradler, Seeadler und andere Greifer. Hier wird nicht nur geschossen, auch Giftköder und Fallen machen die Arbeit der Tierschützer zunichte. Die Täter müssen endlich ernsthaft ermittelt und die Gesetze schleunigst entsprechend adaptiert werden. Die Brennpunkte des kriminellen Treibens sind einmal mehr im Weinviertel, im Nordburgenland und in Oberösterreich. Dort sollten sobald wie möglich wesentlich schärfere Kontrollen, die diesen Namen auch verdienen, und eine konsequente Strafverfolgung angesagt sein. Der WWF warnt vor einer gesellschaftlichen Gewöhnung bis Akzeptanz der Verfolgung von geschützten Wildtieren. Das Mindeste wäre es, Wilderei rigoros zu bestrafen. Meist kommen die wenigen gefassten Täter, die sich ihrer „Konkurrenz“ entledigen, aber mit einem Klaps auf die Finger davon, ja verlieren nicht einmal, was das wenigste wäre, lebenslang ihre Jagdberechtigung. Wenn allerdings Verordnungen wie aus Salzburg kommen, Wölfe „präventiv“ töten zu dürfen, darf man über die allgemeine Verrohung nicht weiter verwundert sein. Dabei wäre die Rückkehr der Arten, einhergehend mit der Renaturierung der Landschaften, eine Erfolgsgeschichte. Wem es aber, wie in Torbergs „Tante Jolesch“ zitiert, genügt, die Natur als „Schnittling“ in der Suppe als ausreichend zu sehen, dem ist nicht zu helfen.
Eva Schreiber
Kürzung der Budgetmittel für Unis
Die Kürzungen der Budgetmittel für die Universitäten sind richtig. Die Studienerfolge der Absolventen sind erschreckend. Die Studiengebühren gehören wieder eingeführt, um die Budgetmittelkürzung auszugleichen. Noch immer dürfen Tausende deutsche Numerus-clausus-Flüchtlinge bei uns gratis studieren, was das EU-Recht vorschreibt, dann sollen eben alle Studiengebühren zahlen, erhaltene Stipendien sollen später zurückgezahlt werden. Das würde den Fleiß der Studenten beflügeln. Nachsatz: Ausländische Studenten können bei uns gratis studieren auf Steuerzahlerkosten, um sich am Ende wieder in ihre Heimat zu vertschüssen.
Kurt Gruber
Universitäten kaputtsparen?
Wenn man liest, dass Herr Babler zwischen Jänner und März dieses Jahres Zigtausende für externe Beratungen ausgegeben hat und im gleichen Atemzug der Finanzminister bei den Universitäten eine Milliarde einsparen will, dann ist das nicht nur ein Armutszeugnis, sondern auch inakzeptabel. Österreich liegt im int. Vergleich bei den Unis sowieso schon nirgends mehr und da will man die Wissenschaft und Forschung derart beschneiden? Wenn Herr Babler in seinen Ministerien schon keine entsprechenden Fachleute hat (?), dann sind diese Herrschaften wohl fehl am Platz. Bis jetzt war ich der Meinung, dass in den Ministerien Fachkompetenz zu Hause ist, das ist wohl ein Fehler. Hände weg von der Bildung!
Elisabeth Cavanaugh
„ZiB“-Interview
Wer die Diskussion von Wissenschaftsministerin Holzleitner mit dem teilweise schon sehr genervten Armin Wolf gesehen hat, weiß, warum diese Regierung bei der Bevölkerung komplett unten durch ist. Diese war nicht in der Lage, die simpelsten Fragen halbwegs verständlich und auf den Punkt zu beantworten. Stellenweise hatte man das Gefühl, diese Dame hat keine Ahnung, wovon sie redet. Man kann doch nicht so unvorbereitet in einem TV-Studio auftauchen. So blieben viele Zuschauer nach diesem minutenlangen Gestammel staunend und ungläubig zurück.
Hermann Schmitz
Sparbudget
Die Regierung spart bei den Universitäten – Studenten und Professoren demonstrieren. Wenn man bedenkt, dass Studenten gratis studieren und vergünstigte Fahrpreise haben, muss man sich vor Augen führen, dass trotz aller Förderungen die Rankings schlecht sind. Die Pensionisten werden auch zur Kasse gebeten und versuchen, das zu verstehen. Schulden müssen nun mal reduziert werden und zukünftig besser gewirtschaftet werden. Helfen wir dabei alle zusammen!
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Heiße Luft reicht nicht
Der Fund eines tropischen Schimmelpilz-Toxins in heimischen Maisfeldern ist alarmierend. Erschreckend ist aber nicht nur das Gift selbst, sondern auch die Ursache dahinter: der Klimawandel, der längst unsere Äcker erreicht hat. Während die Grünen davor warnen, wird er von weiten Teilen der Politik noch immer verdrängt oder kleingeredet – sogar vom Landwirtschaftsminister, der es eigentlich besser wissen müsste. Gerade seine Klientel leidet besonders unter Hitze und Extremwetter. Die aktuellen Temperaturen zeigen einmal mehr: Es braucht keine weitere heiße Luft, sondern endlich konkrete Maßnahmen. Ein wirksames Klimaschutzgesetz wäre ein guter Anfang.
Nadja Pichler
Poolbefüllung
Das Verhalten bei der Poolbefüllung zeigt glasklar die Ellbogenmentalität eines Teils der Bevölkerung. Es wird befüllt, ohne Rücksicht darauf, dass andere zeitweise kein Trinkwasser haben. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn es zu einem existenziellen Versorgungsengpass bei wirklich lebenswichtigen Dingen kommen würde. Ich befürchte, Mord und Totschlag wären zu erwarten. Denn unsere hauchdünne „Kulturschicht“ würde abblättern wie hauchdünne Farbe.
Josef Rosenberger
Fleischverzicht dem Tier zuliebe
Seit einigen Jahren verzichte ich auf Fleischkonsum, lebe also großteils vegan. Wenn man sieht, wie Nutztiere auf engstem Raum ihren letzten Weg antreten müssen und oft tagelang unterwegs sind, kann man sich vorstellen, was die Tiere dabei erleiden müssen. Viele haben vorher auf den Höfen ein schönes Dasein auf den Weidegründen erleben dürfen, und von einem Tag auf den anderen erwartet sie Unvorstellbares. Schön wäre es, wenn sie wenigstens nach kurzem Transportweg zum Fleischhauer in der Nähe gebracht und danach artgerecht und angstfrei geschlachtet werden würden. Leider spielt es das nur in den wenigsten Fällen. Es ist klar, dass nicht jeder auf Fleisch verzichten will, aber dann wenn möglich das Fleisch ab Hof kaufen, wenn es auch ein bisschen kostspieliger ist als vom Supermarkt, wo ja noch immer nicht die genaue Herkunftsbezeichnung des Produktes verpflichtend ist.
Elisabeth Grill
Warum Italien?
Um sich in der Gruppe fast ins Koma zu saufen, genügt ein Kellerstüberl. Warum fährt man dazu Hunderte Kilometer nach Italien? Spielen Wetter und Ambiente wirklich eine Rolle? Ich habe leise Zweifel. Schließlich bedarf das Ambiente nachher zu einem erheblichen Teil der Reinigung und manches der Reparatur.
Monika Wurzenberger
Das ORF-Gesetz ist das Problem
In der „Krone“ wünscht sich Kandidat Breitenecker ein „breites Programm aus Information, Kultur, Sport und Unterhaltung“. Tatsächlich ist das der gesetzliche Auftrag, und genau deshalb liegt das Problem im Gesetz, das dringend geändert gehört. Wenn der ORF mit Steuergeld betrieben wird, darf er nicht mit kommerziellen Sendern konkurrieren (müssen), sondern muss alles das tun, was nicht kommerziell ist. Solange das Gesetz Unterhaltung verlangt, wird das immer eine Augenauswischerei.
Dr. Wilfried Ludwig Weh
Pensionsantrittsalter
Warum macht sich unsere Regierung immer nur darüber Gedanken, wie man ältere Menschen, die schon 40 Jahre und mehr gearbeitet und eingezahlt haben, länger beschäftigen kann, anstatt die jüngeren dazu zu animieren, früher und eventuell in Vollzeit zu arbeiten. Unser Pensionssystem hat bis jetzt immer gut funktioniert, weil es immer genug Menschen gegeben hat, die viel gearbeitet und eingezahlt haben. Der jungen Generation muss klargemacht werden, dass ohne Arbeit kein Luxusleben möglich ist. Und wer sich was leisten will, muss auch dafür arbeiten und sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit ausrasten.
Werner Baier
VOR
Typisch, ab Juli wird der Verkehrsverbund Ost-Region wieder teurer. Als Ausgleich dazu werden die Leistungen immer miserabler und die Sicherheit vernachlässigt.
Johann Janosik

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