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Leserbriefe vom
16.9.2026Datum auswählen
Sie verstehen es einfach nicht
Der Katzenjammer der sogenannten Altparteien in Österreich und Deutschland ist ja nicht mehr zu ertragen. Es ist halt schon ein Drama, wenn man bei diversen Umfragen und bei einer Wahl halbiert wird und die Gefahr besteht, nicht mehr zu den fetten Futtertrögen zu kommen. Aber glücklicherweise haben diese Verlierer den Grund dafür gleich gefunden. Das freche und undankbare Volk ist schuld und ist daher jetzt einfach aus Trotz ins rechte Eck gerückt. Die deutsche Sozialministerin hat die Kritiker gleich ganz offen sogar als „einheitsbraun“ bezeichnet. Dass die Altparteien es trotz Regierungsverantwortung in den ganzen Jahren einfach nicht schafften, die anfallenden Probleme zu lösen, kommt ihnen gar nicht in den Sinn. Und dass sie durch ihr Nichthandeln ihre Wähler vertrieben haben, auch nicht. Mit offenen Augen und mit dem Ohr beim Volk hätten sie längst erkennen müssen, warum es dem Volk in nahezu allen Bereichen jetzt schlechter geht als vor 10 Jahren. Und warum taten sie es nicht? Deswegen, weil sie abgehoben und unreflektiert in einer heilen Welt lebten und den Kontakt zum Volk völlig verloren haben. Wichtig waren nicht Problemlösungen, sondern Machterhalt und Postenverteilung im eigenen Kreis. Nur einfache Gespräche mit Polizisten, Lehrern, Ärzten und Pflegepersonal hätten rasch klargestellt, wie es im Land mit der Kriminalität, Frauenrechten, Bildungsdefiziten, allgemeiner Respektlosigkeit und im Gesundheitssystem aussieht. Dass hier die verfehlte Migrationspolitik eine wesentliche Rolle spielt, drängt sich wohl auf. Wenn man sich dann noch die Mühe gemacht hätte und mit fleißigen Leistungsträgern und somit Systemerhaltern im Land gesprochen hätte, würde man auch wissen, dass es volle Zustimmung für Sozialleistungen an jene, die nicht arbeiten können, gibt, aber keine Zustimmung für Leistungen an jene, die nicht arbeiten wollen oder gar nichts in das System einzahlen! Es wurde einfach am Volk vorbeiregiert.
Dr. Peter Kozlowsky
Die Geister werd ich nun nicht los
Vor einiger Zeit war ein junger Oberösterreicher, Peter Steinberger, der eine große Karriere im Silicon Valley macht, in der „ZIB 2“ gefragt worden, ob die KI einmal die Weltmacht übernehmen könnte? Der junge Mann überlegte kurz und dann: „Jetzt noch nicht!“ Ich glaube, er täuschte sich, denn so wie es aussieht, hat sie bereits ein Eigenleben entwickelt und KI-Bosse wie Dario Amodei, Elon Musk und andere wollen jetzt die Notbremse ziehen. Ob das nicht schon zu spät und die Katze bereits aus dem Sack ist? Oder wie es beim „Zauberlehrling“ heißt: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los!“
Josef Blank
Entdeckungen für den eigenen Untergang
Man fragt sich, warum der Mensch ständig Dinge erfindet, deren Folgen er scheinbar nicht abzusehen vermag. Enthusiastisch feiert er Entdeckungen, die letztendlich zum eigenen Untergang beitragen. Feuerwerk, Gentechnik, biologische Waffen, Nanotechnologie, Roboter, Atom, KI – all das wird uns zum Verhängnis werden, da diese unsäglichen Schöpfungen des menschlichen Gehirnes letztendlich zu Kriegszwecken missbraucht und Menschenleben in Dauerschleife vernichtet werden. Lediglich gegen die menschliche Dummheit scheint noch kein Kraut gewachsen zu sein.
Anita Hell
KI-Strategie
Was will unsere Regierung? Eine neue KI-Strategie erfinden. Ausgerechnet Herr Pröll soll das zustande bringen? Ich würde der Regierung empfehlen, die Finger von Sachen zu lassen, bei denen sie sich nicht auskennt. Dafür gibt es Fachleute. Es gibt für unsere Super-Regierung andere Baustellen zu bewältigen.
Gerhard Eisner
Führt KI zum K. o.?
Sieht denn niemand, dass wir, aber auch die Parteien bzw. die Politik bereits zu Hampelmännern der Digitalisierung geworden sind? Wo es langgeht, bestimmt längst nicht mehr das Volk, sondern die Konzerne und die Finanzwirtschaft. In den Achtzigerjahren gab es das „Unwort“ Maschinensteuer, erfunden vom damaligen Sozialminister Dallinger. Heute sollte es für jeden vernichteten Arbeitsplatz eine Digitalisierungssteuer geben. Die Sozialleistungen des Staates wären gesichert, ohne dass man Angst um die Demokratie haben müsste. Dem Wunsch der Wirtschaftskammer vom Vorjahr, auf den „KI-Zug“ aufzuspringen, habe ich nicht entsprochen. Nicht weil ich digital schlecht vernetzt bin, sondern weil ich auf keinen Zug aufspringe, dessen Endstation ich nicht kenne. Gott sei Dank bin ich schon so alt.
Alfred Rauchberger
Céline Dion ist zurück
Trotz aller Widrigkeiten hat es die 1968 geborene kanadische Sängerin Céline Dion wieder zurück auf die Bühne geschafft. Das ist für mich ein sehr starkes Stück, herzlichen Glückwunsch zum Comeback in Paris! Mit Geduld und Spucke fängt man nicht nur eine Mucke – durch Ausdauer, Beharrlichkeit und den Glauben an sich selbst kann es wieder klappen. Bei Céline Dion hat es nun wieder Klick gemacht! „That’s The Way It Is“ (So ist es nun einmal, Anm.) ist einer ihrer erfolgreichen Songtitel aus dem Jahr 1999. So ist das eben.
Klaus P. Jaworek
Der nächste Rohrkrepierer
Die Steuersenkung auf Lebensmittel bringt deutlich weniger, als sich speziell unser Vizekanzler Babler von ihr erwartete. Die Senkung der Umsatzsteuer auf gewisse Lebensmittel bringt pro Haushalt unterm Strich 57 Euro statt der erhofften 100 Euro. Und die Regierung meinte im Ernst, dass uns das nachhaltig entlasten würde, wie auch die Spritpreisbremse. Bitte Finger weg von weiteren „Entlastungen“ und zurücktreten!
Gottfried Leeb
„Einsparungs-Witz“
Die Senkung der MwSt. auf gewisse Lebensmittel wurde ja von der Regierung als „großer Erfolg“ gefeiert. Laut Rechnung der Regierung soll sich eine vierköpfige Familie im Jahr 100 Euro ersparen, das sind 27 Cent pro Tag. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass diese Ersparnis nicht so groß ausfällt. Eine Erhebung des Marktforschungsinstituts OGM zeigt ein ernüchterndes Bild. Tatsächlich ersparen sich Konsumenten nicht 100 Euro im Jahr, sondern nur 57 Euro. Dadurch ergibt sich ein tägliches Einsparungspotenzial von sage und schreibe 16 Cent pro Tag. Das Finanzministerium verteidigt die Maßnahme. Die Auswahl der reduzierten Produkte sei bewusst nach sozialen und ökologischen Kriterien getroffen worden. Die Senkung der Mehrwertsteuer ist ein Regierungs-„Einsparungs-Witz“!
Gerhard Forgatsch
Insolvenzfonds
Kein Geld mehr im Insolvenzfonds. Dabei bestand vor fünf Jahren noch eine Reserve von einer Milliarde. Wie konnte es so weit kommen? Die eine Partei drückt ein Auge zu, wenn sich Unternehmer-Millionäre auf Kosten der Allgemeinheit bedienen, die andere Partei feiert ihren Triumph beim Klimabonus für Häftlinge. Quid pro quo (dies für das, Anm.). Und die Allgemeinheit zahlt. Klientelpolitik können wir uns längst nicht mehr leisten. Die Bevölkerung hat es verdient, dass Politiker jetzt an einem Strang ziehen und im Interesse von uns allen handeln.
Renate Lehner
Spritpreise
Was ist mit der Regierung los? Bekommen die überhaupt noch was mit? Sehen die, wie die Spritpreise in die Höhe ziehen und die Preise der Lebensmittel genauso jeden Tag in die Höhe schnellen? Und was machen unsere Politiker? Sie schweigen, oder sind sie schon gestorben? In jedem anderen Land wird für die Bevölkerung alles unternommen, um sich wieder was leisten zu können. Als Pendler sind wir jetzt am Limit, aber es interessiert keinen Politiker. Deswegen: Erheben Sie sich von Ihrem hohen Ross und fangen Sie an, etwas für die Österreicher zu tun.
Josef Baldauf
Uniform einer Ideologie
Ein Kopftuchverbot ist zu wenig. Österreich hat das Kopftuch für unter 14-Jährige verboten. Doch ist das echt eine Lösung? Es ist nur ein Pflaster auf eine offene Wunde. Das Kopftuch ist kein Modefetzen. Es ist die Uniform einer Ideologie, die Frauen verhüllt, da sie angeblich Männer verführen. Ein Symbol für Frauenverachtung, nicht für Vielfalt. Wir verbieten das Symptom, finanzieren aber weiter die Ursache. Moschee-Vereine, die unsere Werte verachten. Prediger, die die Grundgesetze ablehnen, alles wird toleriert. Wer die Freiheit der Frau wirklich schützen will, darf nicht beim Tuch stehen bleiben. Es geht um den politischen Islam an sich – und der ist mit Gleichberechtigung und Aufklärung nicht vereinbar.
Christian Ballmüller
Tierschutzgesetz
Wieder wurde eine „Sache“, eine Katze, getötet. Wann wird unsere Gesetzgebung (egal, welche Partei) diesen Missstand ändern?
Manfred Schneider
Das Fass ist übergelaufen
AK und ÖGB, wie lange wollt ihr noch tatenlos zusehen, wie explosionsartig die Preise für Mieten, Energie, Lebensmittel steigen? Heizöl und Tanken sind bald unleistbar. Rüttelt die schlafende Bevölkerung wach! Wir müssen auf die Straße, damit diese unfähige Regierung mitbekommt, dass das Fass übergelaufen ist.
Alexander Krassnig
Die Straße.
.von Hormus und das Rote Meer. Als naiver Bürger stelle ich mir zwei Fragen: Warum ist Trump nicht in der Lage, die Öffnung der Straße von Hormus zu erzwingen? Er hat doch viele Möglichkeiten, warum zieht er nicht eine davon durch und hüpft stattdessen von einer Drohung bzw. halbherzigen Aktion zur anderen? Er kann, wenn er will, den „Preis“ für den Iran so hoch schrauben, dass er unbezahlbar wird. Und zum Roten Meer: Warum ist es Saudi-Arabien nicht möglich, die Huthi-Rebellen zu bekämpfen? Hier stehen sich ja auch Goliath und David gegenüber. Da muss es Gründe geben, die dem normalen Bürger nicht zugänglich sind.
Josef Rosenberger
Klimaschutz
Frau Gewessler von den Grünen verlangt jetzt das von der Regierung, was sie während ihrer Regierungsbeteiligung nicht geschafft hat. Es ist einfach zu schreien, wenn man nichts zu verantworten hat!
Helmut Pfeiffer
Deutsch spricht nur die Minderheit?
Im Artikel in der „Krone“ vom 15. 9., Seite 14, wird auf das Problem aufmerksam gemacht, dass nicht nur die Kinder der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sondern auch die Eltern. Oh, welche Überraschung für das Bildungsministerium. Doch, wie man lesen darf, wird Abhilfe geschaffen. Und zwar werden, wie immer auf Kosten der österreichischen Steuerzahler, mehrsprachiges Personal bzw. mobile multiprofessionelle Teams des Bildungsministeriums per Video oder Telefon in mehr als 61 (!) Sprachen für integrationsunwillige Eltern als Dolmetsch fungieren. Falls Sie es noch immer nicht begriffen haben, Herr Bildungsminister, Kinder lernen nicht Deutsch, wenn sich die Eltern weigern, Deutsch zu lernen. Daher wäre es mehr als an der Zeit, und das nicht nur in und für Schulen, sondern in allen Bereichen, die Bringschuld von Zuwanderern einzufordern. Nämlich unsere Sprache, also Deutsch, zu lernen. Schluss mit der Geldverschwendung für Dolmetscherhonorare sowie der Auflage von Drucksachen in allen möglichen Sprachen. Wer unsere Sprache nicht lernen und sich nicht integrieren will, hat auch kein Bleiberecht in unserem Land. Denn, ach Wunder, wenn es darum geht, Forderungen an unser Sozialsystem zu stellen, sind diese Menschen sehr wohl in der Lage, sich zu artikulieren. Wozu wir eine Regierung haben, fragen sich immer mehr Österreicher.
Eva Hansen
Katze erschlagen
Ich weiß nicht, wie ich ihn benennen soll, Mensch scheint mir für so einen nicht richtig. Dieser klopft sich jetzt auf die Schulter, weil er mit einer Rohrzange seine Katze erschlagen hat? Das passiert, weil bei uns Tierquälerei nicht ordentlich bestraft wird. Etwa, wenn ein Richter vier Männer freispricht, wenn diese eine Katze erschlagen. Natürlich geht der nächste Tapfere hin und macht das auch. In dem Wissen, in Österreich kannst du ungestraft Tiere misshandeln und quälen.
Annemarie Senz
„Party-Geld“
Interessant, dass die Linken schreien, wenn Rechte feiern. Diese hohen Kosten verursachen nicht die Feiern, sondern die, welche diese durch Proteste verhindern wollen. Die Kosten verursachen die Linken, weil wegen ihnen die Polizei Sicherheit geben soll.
Ing. Werner Falkner
Energiepreise
Der Ölpreis steigt, schuld sind Krieg und Seeblockaden. Die Politiker sind unfähig, die Herren Putin, Trump sowie die Ölproduzenten zur Vernunft zu bringen. Wir alle müssen mehr beim Tanken zahlen. Traurig, dass es noch kein Kriegsende gibt.
Gerhard Jager

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